veröffentlicht am Samstag, 21. Dezember 2024
Magdeburg. Mit großer Bestürzung hat das Landesnetzwerk Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt (LAMSA) e. V. vom schrecklichen Ereignis auf dem Magdeburger Weihnachtsmarkt erfahren, bei dem ein Fahrzeug in eine Menschenmenge gefahren ist. Nach aktuellen Informationen gibt es mindestens zwei Todesopfer, darunter ein Kleinkind, sowie zahlreiche Verletzte.
Mamad Mohamad, Geschäftsführer des LAMSA e.V., sagt dazu: „Unsere Gedanken sind bei den Opfern, ihren Angehörigen und allen Betroffenen. Wir verurteilen jegliche Form von Gewalt aus welcher Motivlage auch immer aufs Schärfste und stehen solidarisch an der Seite der Magdeburger Gemeinschaft in dieser schweren Zeit." Großer Dank gilt zugleich den Einsatzkräften für ihren schnellen und professionellen Einsatz. „Auf eine rasche Aufklärung der Hintergründe dieser Tat hoffen wir sehr", so Mamad Mohamad weiter.
LAMSA setzt sich seit jeher für ein friedliches und respektvolles Miteinander aller Menschen in Sachsen-Anhalt ein. Dieser Anschlag trifft die Migrantenorganisationen auch sehr hart. Als Dachverband der Migrantenorganisationen in Sachsen-Anhalt appellieren wir an die Gesamtgesellschaft eindringlich, jetzt zusammenzustehen, sich gegenseitig zu unterstützen und den Zusammenhalt zu stärken, damit wir in Demokratie und Sicherheit friedlich zusammenleben können.
Über das LAMSA: Das Landesnetzwerk (LAMSA) vertritt die politischen, wirtschaftlichen und sozialen, sowie kulturellen Interessen der Menschen mit Migrationsgeschichte auf Landesebene. Es versteht sich als deren Fürsprecher und steht gegenüber der Landesregierung, allen migrationspolitisch relevanten Verbänden, Institutionen und weiteren Migrantenorganisationen in anderen Bundesländern als Ansprechpartner zur Verfügung. Derzeit sind 110 Organisationen und Einzelpersonen unterschiedlicher Herkunft, kultureller Prägung sowie religiöser Zugehörigkeit im LAMSA vertreten.
Text: Landesnetzwerk Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt (LAMSA) e.V.
Foto: pixabay