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Orthesen 11.06

Gesundheit-News: Aktiv werden bei Kreuzschmerzen - So können Hilfsmittel den Körper unterstützen


veröffentlicht am 11. Juni 2024

DEN RÜCKEN MIT ORTHESEN STÄRKEN UND ENTLASTEN
Foto: Die Bodyvariante der wirbelsäulenaufrichtenden Rückenorthese sorgt "unsichtbar" für einen starken Rücken. Sie richtet auf, stärkt die Bauch- und Rückenmuskulatur und reduziert Schmerzen
(djd). Bei Rückenschmerzen sollten Betroffene in den meisten Fällen aktiv werden und sich viel bewegen - denn Bewegung ist häufig der Schlüssel, um die Beschwerden zu lindern oder zu vermeiden. Dabei können individuelle Rückenorthesen helfen und wieder für mehr Mobilität sorgen. Sie passen sich den anatomischen Gegebenheiten des Körpers ideal an, unterstützen, entlasten und stabilisieren.

Weniger Schmerzen und mehr Mobilität
Der Arzt unterscheidet zwischen akuten Rückenschmerzen, die in der Regel bis sechs Wochen andauern, und chronischen, die länger als zwölf Wochen bestehen. Die Beschwerden sind dabei so unterschiedlich wie ihre Ursachen: Überlastung, Fehlhaltungen, Erkrankungen oder Verletzungen zählen dazu. Dann können individuelle Rückenorthesen helfen, die Schmerzen zu lindern und wieder für mehr Mobilität sorgen. Ob bei tief sitzenden Rückenschmerzen, Lumbalgien, Facettengelenksarthrose, Muskelverspannungen oder Osteoporose: Sie passen sich den anatomischen Gegebenheiten des Körpers ideal an, unterstützen, entlasten und stabilisieren. Osteoporose beispielsweise ist eine Stoffwechselkrankheit, durch die Knochen porös werden und schneller brechen können. Die verminderte Knochendichte kann zu Wirbelfrakturen führen. Auch in diesem Fall können Rückenorthesen nützlich sein.

Muskeln stärken und die Körperhaltung verbessern
Die Spinomed Rückenorthesen von medi beispielsweise stärken und entlasten die Rumpfmuskulatur, richten auf und verringern Schmerzen. Sie funktionieren nach dem Wirkprinzip Biofeedback: Das Gurtsystem und die Rückenschiene üben spürbare Zugkräfte auf den Becken- und Schulterbereich aus. Verfallen Anwenderinnen und Anwender in eine Fehlhaltung, werden sie an eine aufrechte Körperhaltung erinnert und spannen die Muskulatur im Rumpfbereich unbewusst an. Dadurch richtet sich der Oberkörper mit eigener Kraft wieder auf. So können auch Schwankneigung und Sturzgefahr mit möglichen Folgefrakturen gesenkt werden. 
Neben der Orthese "active" gibt es eine Rucksackvariante, die für mehr Mobilität im Alltag sorgt. In Bewegung entkoppelt es die Rückenschiene vom Hüftgurt. Viel Bewegungsfreiheit, Tragekomfort und ein sicherer Sitz sind die positiven Effekte. Die ergonomisch vorgeformten Schultergurte sowie beidseitige Greifhilfen für den vorderen Klettverschluss sorgen für die einfache Handhabung. Alle Infos: www.medi.biz/osteoporose. Der Arzt kann bei medizinischer Notwendigkeit Rückenorthesen verordnen, im medizinischen Fachhandel werden sie angepasst.


Text / Foto: djd/medi