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Magdeburg-News: Jugend forscht • beste MINT-Talente auf Zielgeraden zum Bundesfinale 2024


veröffentlicht am Mittwoch, 3. April 2024

Berlin/Magdeburg. Deutschlands beste Jungforscherinnen und Jungforscher befinden sich auf der Zielgeraden: Die jungen Talente in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) fiebern dem 59. Bundeswettbewerb von Jugend forscht entgegen, der Ende Mai 2024 in der experimenta, Deutschlands größtem Science Center, in Heilbronn stattfindet. In den kommenden Tagen werden die letzten Teilnehmer des diesjährigen Bundesfinales auf den Landeswettbewerben ermittelt. Unter dem Motto „Mach Dir einen Kopf!“ hatten sich bundesweit knapp 10.500 Kinder und Jugendliche für die aktuelle Wettbewerbsrunde angemeldet. Der Bundeswettbewerb 2024 wird gemeinsam ausgerichtet von der experimenta gGmbH als Bundespate und von der Stiftung Jugend forscht e. V.

„Wir freuen uns sehr auf die spannenden und innovativen Projekte, die uns die[...] Finalisten beim 59. Bundeswettbewerb präsentieren werden“, sagt OStDin Katarina Keck, Geschäftsführende Vorständin der Stiftung Jugend forscht e. V. „Die vielfältigen Forschungsarbeiten beweisen, dass wir den Ergebnissen der jüngsten PISA-Studie zum Trotz in Deutschland über engagierte und talentierte Nachwuchskräfte in den MINT-Fächern verfügen, die mit Verantwortungsbewusstsein, Ideenreichtum und Problemlösungskompetenz ihren Beitrag für die nachhaltige und zukunftsfähige Entwicklung unserer Gesellschaft leisten.“

Eine Reihe vielversprechender Forschungstalente hat sich bereits für das 59. Bundesfinale qualifiziert. So präsentieren zwei junge MINT-Talente eine selbst programmierte Datenbank, in der Informationen zu schadhaften Hüft- und Knieprothesen systematisch gesammelt werden können. Die so erhobene Datenbasis soll neue Erkenntnisse etwa zur Haltbarkeit bestimmter Materialien oder zu typischen Bruchstellen ermöglichen. An den Start geht zudem eine Jungforscherin, die sich zum Ziel setzte, Klimasimulationen durch den Einsatz von Deep Learning beziehungsweise künstlicher neuronaler Netze zu optimieren. Auf diese Weise konnte sie Rechenzeiten verringern und Vorhersagen zu regionalen Entwicklungen sowie möglichen Kipppunkten verbessern. In Heilbronn vorgestellt wird ferner eine innovative Ballmaschine für den Tischtennissport. Das Gerät kann Bälle im Wechsel mit unterschiedlichem Drall zuspielen und dabei auch Länge und Platzierung der Schläge variieren, sodass ein realitätsnäheres Training möglich ist als mit herkömmlichen Maschinen.

„Wir freuen uns, junge [...] Forscher aus dem gesamten Bundesgebiet in einer der dynamischsten Städte Deutschlands zu Gast zu haben“, sagt experimenta-Geschäftsführerin und Bundes­patenbeauftragte Prof. Dr. Bärbel Renner. „Heilbronn als High-Tech-Standort und das Science Center experimenta bilden den perfekten Rahmen für das Bundesfinale von Jugend forscht, bei dem die innovative Auseinandersetzung mit den Fragen der Zukunft sowie gemeinsame Erlebnisse im Mittelpunkt stehen.“

Bis zum Abschluss der Landeswettbewerbe werden weitere findige Projekte in den sieben Jugend forscht Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik den Sprung ins Bundesfinale schaffen. In den Bundesländern Sachsen-Anhalt (5. April), Thüringen (9. April), Brandenburg (10. April), Berlin (11. April), Bayern (12. April) und Hamburg (12. April) besteht noch die Möglichkeit, sich auf Landesebene einen Eindruck von den Leistungen des wissenschaftlichen Nachwuchses zu verschaffen. Informationen zu allen Landessiegern dieser Runde gibt es unter www.jugend-forscht.de.
 

Stiftung Jugend forscht e. V.

Jugend forscht ist Deutschlands bekanntester Nachwuchswettbewerb und eine gemeinsame Initiative von Bund, Ländern, stern, Wirtschaft, Wissenschaft und Schulen. Bundesweit führt Jugend forscht jedes Jahr mehr als 120 Wettbewerbe durch, um junge Menschen für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) zu interessieren, Talente frühzeitig zu entdecken und sie gezielt zu fördern. Jugend forscht richtet sich an Kinder und Jugendliche bis 21 Jahre. Die Teilnehmer suchen sich selbst eine Fragestellung, die sie mit naturwissenschaftlichen, technischen oder mathematischen Methoden bearbeiten. Pro Runde werden Geld- und Sachpreise im Wert von mehr als einer Million Euro vergeben. Das Jugend forscht Netzwerk mit rund 250 Partnern ist die größte öffentlich-private Partnerschaft ihrer Art in Deutschland. Mehr als 5 000 Lehrkräfte unterstützen Jugend forscht ehrenamtlich als Projektbetreuende und Wettbewerbsleitungen, über 3 000 Fach- und Hochschullehrkräfte sowie Experten aus der Wirtschaft engagieren sich in den Jurys.

 
experimenta gGmbH

Deutschlands größtes Science Center überrascht mit vielfältigen Angeboten und steht in besonderer Weise für Experimentierfreude, Wissen und Innovation. Auf 25 000 Quadratmetern können Jung und Alt die Welt neu entdecken und nach Herzenslust experimentieren. Die vier Ausstellungsbereiche begeistern mit 275 Mitmachstationen. Im Science Dome, einer einzigartigen Kombination aus Planetarium und Theater mit drehbarem Auditorium und großem Kuppelscreen, reist das Publikum virtuell durch den Weltraum oder erlebt spannende Experimentalshows. Hinzu kommen hochwertig ausgestattete Labore und das Schülerforschungszentrum Nordwürttemberg, die zu eigenen Forschungsfragen anregen. Auch im Maker Space und im Forum der experimenta sind eigene Ideen gefragt. Einen faszinierenden Blick ins Universum gewährt die Sternwarte und das Experimentaltheater vermittelt Kindern verblüffendes Wissen mit Spaß. Die experimenta in Heilbronn ist eine einzigartige Wissens- und Erlebniswelt für Menschen jeden Alters.


Text & Foto: Stiftung Jugend forscht e. V.