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Gewa  chshaus

Die Gruson-Gewächshäuser Magdeburg sind immer wieder ein besonderes Erlebnis

Magdeburg, 21. April 2108

Klatsch von Gisela Lichtenecker

Als der Deutsche Journalistenverband (DJV) fragte, ob ich Lust hätte an einer Führung durch zwölf verschieden temperierte und ausgestattete Gewächshäuser teilzunehmen, sagte ich sofort zu. Denn in den „Gruson-Gewächshäusern“ war ich schon ewig nicht. Stefan Neuwirth hatte es drauf, uns mit seinen Ausführungen zu fesseln  Bereits seit 122 Jahren können die Besucher die Tropen unter Glas bewundern.

Denn der 1821 in Magdeburg  geborene Maschinenbauunternehmer Hermann Gruson trug bis zu seinem Tode 1895 eine sehr       umfangreiche Sammlung exotischer Pflanzen zusammen. Die Kakteensammlung des Hobby- Biologen galt Ende des 19. Jahrhunderts als eine der bedeutendsten weltweit. 

Die Pflanzensammlung ging nach seinem Tod zusammen mit einem  Geldbetrag an die Stadt Magde- burg zur Errichtung der Gewächshäuser. Nach der Beschädigung der Häuser im Zweiten Weltkrieg begannen der Wiederaufbau und die Sanierung. Sanierungsbedarf der Schauhäuser gibt es immer wieder, erfahre ich. Für die Bewerbung als Kulturhauptstadt Magdeburg im Jahre 2025, sind gewiss auch die „Gruson-Gewächshäuser“ ein tolles Aushängeschild. Und auch ein Blick in den Veranstaltungsplan lohnt sich. Diesen Sonntag wird ab 11 Uhr eine Farnhausmatinee stattfinden. Schüler und Absolventen des  Telemann-Konservatoriums bringen ein Ständchen zum 122. Geburtstag.