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Magdeburg: Schaden an der Brücke am Cracauer Wasserfall wird genauer untersucht

Dienstag, 23. Januar 2018

Ab 29. Januar Einschränkungen für Radfahrer und Fußgänger

Das Magdeburger Tiefbauamt untersucht ab dem 29. Januar den im Rahmen der letzten Bauwerksprüfung entdeckten Schaden an der Brücke am Cracauer Wasserfall. Nach mehr als 20-jähriger Nutzung löst sich stellenweise der Klebeverbund in den Fugen des Brettschichtenholzes. Fußgänger und Radfahrer müssen wochentags zwischen 8.00 und 15.00 Uhr mit Einschränkungen der Gehwegbreite rechnen.

Im Rahmen der letzten Bauwerksprüfungen sowie bei den Reparaturarbeiten an der Tragkonstruktion des Bohlenbelags im vergangenen September wurde an den Leimholzbindern, die als Hauptlängsträger im Holzüberbau verbaut sind, eine beginnende Schädigung festgestellt. Diese könnte in der Folge den Verlust der Tragfähigkeit des Bauwerks bedeuten.
 
Um den Umfang des Schadens genauer bestimmen zu können, wird zunächst stellenweise die Verschalung an den Hauptlängsträger bzw. am Haupttragwerk entfernt. Dabei kommt ein mobiles Brückenuntersichtgerät zum Einsatz, das den Zugang vom Bauwerk aus an die Außenseiten der Hauptträger ermöglicht. Nach der Schadensaufnahme wird die Verschalung, die das Tragwerk vor der Witterung schützt, soweit möglich, wieder angebracht.
 
Parallel zu der Schadensaufnahme wird auch die Beleuchtung der Brücke instandgesetzt. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis in die erste Märzwoche.
 
Die Ergebnisse der Schadensaufnahme sind ebenso wie die Erkenntnisse aus der Reparatur der Lagerhölzer im vergangenen September Grundlage für die Sanierungsplanung der Brücke am Cracauer Wasserfall.


Foto von Landeshauptstadt Magdeburg