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Vitilgo 27.05

Gesundheit-News: DABEI SEIN IST ALLES - Auch mit Vitiligo den Spaß an Sport und Bewegung nicht verlieren


veröffentlicht am 27. Mai 2024

Foto: Vitiligo-Patienten sollten sich bei ihrem Hautarzt über Behandlungsmöglichkeiten informieren
(djd). Schneller, höher, weiter: Wenn vom 16. Juli bis 11. August Sportler aus aller Welt zu den olympischen Spielen nach Frankreich kommen, stehen natürlich die messbaren Leistungen im Mittelpunkt. 
Allerdings zeigen Diskussionen um knappe Outfits im Vorfeld und die oft von Kopf bis Fuß top gestylten Athletinnen und Athleten, dass auch beim Sport das Aussehen eine Rolle spielt. Und das gilt nicht nur im Hochleistungs-, sondern immer mehr auch im Freizeitbereich. Für Menschen mit sichtbaren Erkrankungen wie Vitiligo kann das ein Problem sein.

Sport ist vorteilhaft für das Immunsystem
Von der sogenannten Weißfleckenkrankheit sind allein in Deutschland rund 650.000 Menschen betroffen, am häufigsten von der nichtsegmentalen Vitiligo (NSV). Dabei handelt es sich um eine chronische Autoimmunkrankheit, bei der die pigmentbildenden Zellen in der Haut zerstört werden und sich weiße oder rosafarbene Flecken bilden. In sportlicher Kleidung und bei schweißtreibender Action werden diese Läsionen noch besser sichtbar. Bei den Betroffenen kann dies zu Schamgefühl und Angst vor Stigmatisierung führen – was den Spaß an körperlicher Aktivität nachhaltig trüben kann. 

Dabei sollte gerade hier das olympische Motto "Dabei sein ist alles" gelten. Denn Sport gehört zu den elementaren Bausteinen eines gesunden Lebens und hat einen positiven Einfluss auf das Immunsystem und auf entzündungshemmende Parameter im Körper. Bei einer Autoimmunerkrankung wie Vitiligo ist regelmäßige Bewegung deshalb vorteilhaft. Außerdem kann der Spaß an Training und Spiel auch die Psyche stärken, die oft durch die ins Auge fallenden Hautveränderungen leidet.

Zu neuen Behandlungsmöglichkeiten beraten lassen
Menschen mit Vitiligo sollten sich deshalb keinesfalls vom Sporttreiben abhalten lassen. Unsicherheiten in der Trainingsgruppe lassen sich oft durch offene Gespräche aus der Welt schaffen. Für einen aktiven Umgang mit der Krankheit ist es zudem wichtig, mit dem Hautarzt über Behandlungsmöglichkeiten zu sprechen. 
Denn durch intensive Forschung in diesem Bereich gibt es jetzt neue Behandlungsoptionen: Unter www.uncovervitiligo.com/de/patients finden sich Informationen sowie eine Facharztanfrage. Damit haben Betroffene nun Wahlmöglichkeiten über die bisherigen, oft nicht zufriedenstellenden Therapieansätze hinaus. Wer sich genauer informieren möchte, macht am besten zeitnah einen Hautarzttermin aus.



Text / Foto: djd/Incyte Biosciences Germany/Frommel fotodesign