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Magdeburg-News: In Sachsen-Anhalt sanken Preise für Gas, Strom und Heizöl im Januar 2026


veröffentlicht am Donnerstag, 12. Februar 2026

Magdeburg/Halle. Die Preise für Haushaltsenergien wie Strom, Gas und Heizöl sanken im Januar 2026 im Vergleich zum Vorjahresmonat um insgesamt 4,1 Prozent. Trotz der winterlichen Temperaturen in Sachsen-Anhalt verbilligten sich Strom um 4,6 ProzentKohle um 4,3 Prozent, Gas um 2,7 Prozent, Fernwärme um 2,2 Prozent und Heizöl sogar um 9,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Im Vergleich zum Januar 2021 stiegen die Preise zum Teil deutlich an. Strom verteuerte sich im genannten Zeitraum um 17,1 Prozent, Heizöl um 48,9 Prozent, Gas um 75,7 Prozent, Fernwärme um 84,9 Prozent und Kohle um 102,8 Prozent. Über alle Energieträger hinweg betrug die Teuerung seit Beginn der Energiekrise infolge des Angriffskrieges Russlands auf die Ukraine 40,9 Prozent und lag damit beträchtlich über der Durchschnittsteuerungsrate im genannten Zeitraum (+23,2 Prozent).

Auch Dienstleistungen im Heizungs- und Klimabereich (+56,8 Prozent) und die Schornstein-, Bürgersteig- und Straßenreinigung (29,4 Prozent) verteuerten sich seit Januar 2021 deutlich.

Laut Angaben des Zensus 2022 setzten 54,2 Prozent (606.002) aller Haushalte Gas als Energieträger für die Heizung ein und waren damit von den massiven Preissteigerungen betroffen. Von den höchsten Preissteigerungen bei Kohle waren nur 0,7 Prozent (7.705) der Haushalte betroffen. Mit Fernwärme heizten zu diesem Zeitpunkt 25,0 Prozent (279.186) aller Haushalte.

Bitte beachten Sie folgenden Hinweis: Aus Gründen der statistischen Geheimhaltung wurden die Fallzahlen des Zensus 2022 mithilfe der Cell-Key-
Methode leicht verändert. Dadurch bedingt addieren sich die jeweiligen Angaben nicht notwendigerweise zur ausgewiesenen Gesamtsumme.


Text: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt
Symbolfoto: freepik/pvproductions