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Haseloff Reiner MP   MichaelMikulas

Magdeburg-News: Ministerpräsident Haseloff gedenkt auf Ungarn-Reise der Opfer des Holocausts


veröffentlicht am Dienstag, 16. April 2024

Magdeburg. Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff ist am Montag (15. April) gemeinsam mit Staatsekretär Dr. Jürgen Ude nach Ungarn gereist. Im Rahmen der Reise wird Haseloff im Budapester Parlamentsgebäude am staatlichen Gedenkakt anlässlich des Gedenktages für die ungarischen Opfer des Holocausts teilnehmen.

Im Mittelpunkt der mit dem Auswärtigen Amt abgestimmten Reise stehen die Fachkräftesicherung, die Zusammenarbeit im Bereich Landwirtschaft sowie Wirtschaftsgespräche. Zudem wird Haseloff in Budapest mit Vertretern von Transparency International und Policy Solutions zum Thema Anti-Korruption sprechen.

Zum Thema Fachkräftesicherung wird der Ministerpräsident im Universitätsklinikum Pécs mit Studentinnen und Studenten der Zahnmedizin zusammentreffen, die am Stipendienprogramm der KZV Sachsen-Anhalt teilnehmen und einmal als Zahnärzte in Sachsen-Anhalt arbeiten werden. Im Rahmen des Besuches wird auch über eine Ausweitung des Studienprogramms gesprochen. Außerdem wird die Delegation aus Sachsen-Anhalt die Fakultät für Maschinenbau besuchen. Zuvor spricht Haseloff in Budapest über Möglichkeiten der Lehrergewinnung für Sachsen-Anhalt.

Im Ungarischen Forschungsinstitut für ökologischen Landbau in Budapest wird sich der Regierungschef über das Projekt LIFE VineAdapt informieren. Im Mittelpunkt steht hier die Anpassung des Weinbaus an klimatische Veränderungen. Haseloff wird mit der Leiterin des Forschungsinstitutes, Dr. Dóra Drexler, sowie Winzern sprechen. An dem Forschungsvorhaben sind auch die Landgesellschaft Sachsen-Anhalt, die Hochschule Anhalt und das Landesweingut Kloster Pforta beteiligt.

Im Rahmen der Wirtschaftsgespräche werden Haseloff und Ude u. a. mit dem ungarischen Minister für wirtschaftliche Entwicklung, Márton Nagy, und Barbara Zollmann vom Vorstand der Deutsch-Ungarischen Industrie- und Handelskammer zusammenkommen.


Text: Staatskanzlei und Ministerium für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt
Foto: Archiv Michael Mikulas