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Keding Anne Marie CDU Abgeordnete   Martin Rulsch

Politik-News: Wir wollen eine bedarfsgerechte Lehrerbildung – Keding (CDU)

Dienstag, 8. Februar 2022

Lehrkräfteausbildung in Sachsen-Anhalt stärken! – Sachsen-Anhalt braucht mehr ausgebildete Lehrkräfte im Bereich Grund-, Sekundar- und Förderschulpädagogik und muss dazu alle Kapazitäten an beiden Universitäten und den Hochschulen nutzen
 
,,Wir wollen eine bedarfsgerechte Lehrerbildung. Zu deren Sicherung sind Kooperationen auch mit den Hochschulen für angewandte Wissenschaften einzurichten." (Z.1906-1907, Koalitionsvertrag, ST, 2021)
 
Das Bildungsministerium hat kurz vor Weihnachten erneut mehrere hundert Lehrerstellen an den sachsen-anhaltischen Schulen ausgeschrieben. Die mangelnde Stundenversorgung an den Grund- und Sekundarschulen, aber auch an den Förderschulen liegt offensichtlich nicht an fehlenden Stellen, sondern an fehlenden Lehrern. Die CDU-Landtagsabgeordneten aus Magdeburg Stephen Gerhard Stehli, Anne-Marie Keding (Foto), Tobias Krull und Andreas Schumann sowie der altmärkische Landtagsabgeordnete und bildungspolitische Sprecher Carsten Borchert verweisen auf die eingangs zitierten Sätze des Koalitionsvertrages und fordern eine neue Offensive in der Lehrerausbildung in Sachsen-Anhalt. Unsere Lehrerausbildung muss zwingend am derzeitigen und künftigen Bedarf ausgerichtet sein und den wissenschaftlichen und pädagogischen Qualitätsansprüchen der heutigen Zeit genügen. 

Mit der Otto-von-Guericke-Universität in Magdeburg steht eine renommierte und auch in der Lehrerausbildung erfahrene Institution zur Verfügung - diese Möglichkeit muss angesichts des eklatanten Lehrermangels wieder stärker genutzt werden. Es war und ist Tradition, an einem renommierten Wissenschaftsstandort wie Magdeburg Pädagogen auszubilden. Die nahezu komplette Konzentrierung der Lehrerbildung in Halle vor einigen Jahren stellt sich angesichts der Immatrikulationszahlen als reformbedürftig heraus. Vor allem bei den Ausbildungsgängen für Grund-, Sekundarschul- und Förderschulpädagogik sowie bei der Qualifizierung von Seiteneinsteigern sollten alle Kapazitäten des Landes besser genutzt werden. Zudem muss die hohe Abbruchquote im Lehramt dringend reduziert und den fächerbezogenen Bedarfen unserer Schulen besser Rechnung getragen werden. Wir erwarten vom für die Lehramtsausbildung zuständigen Ministerium für Wissenschaft und den beiden Universitäten hierzu schnelle, innovative und wirksame Maßnahmen, um den Lehrkräftemangel nachhaltig zu beseitigen.

Text: CDU-Wahlkreisbüro Anne-Marie Keding MdL
Foto: © Martin Rulsch