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Wasser Tropfen pixabay

TV-Tipp-News: Amerikas Kampf um Wasser • phoenix • ab 20.15 Uhr • Dokumentation

Donnerstag, 6. Januar 2022

Im Westen der USA gibt es nicht mehr ausreichend Wasser. Dort herrscht die schlimmste Dürre seit 20 Jahren, immer öfter geben Farmerinnen und Farmer einzelne Felder auf. Das Farmland kaufen  Hedgefonds – die dazugehörigen Wasserrechte fest im Blick. Auch im eher feuchten Osten der USA gibt es zunehmend häufiger Streit ums Wasser, Bundesstaaten klagen gegeneinander um Wasserrechte und ziehen vor Gericht.

Was passiert da gerade in den USA? Und was bedeutet das für Mensch und Umwelt?


WASSER WIRD IM WESTEN EIN IMMER KNAPPERES GUT

Mas Masumoto ist Bio-Bauer im Central Valley in Kalifornien, dem Obstgarten Amerikas. Auch er musste schon ein erstes Feld brach liegen lassen, um die übrigen bewässern zu können. Dabei hat seine Farm noch vergleichsweise gute Grundwasservorräte. Im Westen der USA dürfen Landbesitzerinnen und -besitzer das Wasser nicht nur nutzen, sondern – unter bestimmten Umständen – damit handeln, sprich: verkaufen.

Weil Wasser im Westen ein immer knapperes Gut wird, rennen Immobilienmaklerinnen und Immobilienmakler Farmern wie Mas die Bude ein. Unter deren Kunden: auch jede Menge Hedgefonds. Mas könnte seine Farm wohl für mehr als drei Millionen Dollar verkaufen – will er aber nicht. Denn die Hedgefonds seien nur an den Wasserrechten interessiert, wollten das Wasser fördern wie Öl und das Land so endgültig allen Lebens berauben.

Text: phoenix – von ARD und ZDF
Foto: pixabay