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TV-Tipp-News: Magazin: Monitor - Berichte zur Zeit (Das Erste Heute 21:45 - 22:15 Uhr)

Donnerstag, den 8. April 2021

Moderation: Georg Restle

Voraussichtliche Themen:

Corona-Hotspot Arbeitsplatz: Keine Testpflicht für Unternehmen?

Der Arbeitsplatz gilt als einer der Orte, an dem sich besonders viele Menschen mit dem Corona-Virus infizieren. Häufig betroffen: Produktionsbetriebe, Schlachtereien, Großraumbüros. Helfen könnte eine Verpflichtung von Unternehmen, Tests für alle Angestellten anzubieten. Doch dagegen laufen die Wirtschaftsverbände Sturm: zu teuer, zu bürokratisch. Offenbar mit Erfolg: Die Politik setzt bislang auf Freiwilligkeit – gegen den Rat vieler Virolog*innen.

Bruderschaften und Bürgerwehren: Keimzellen für Rechtsterrorismus?

Nächste Woche beginnt der Prozess gegen die sog. „Gruppe S.“, eine Gruppe von Rechtsextremisten, die terroristische Anschläge geplant haben soll. Zwölf Männer stehen vor Gericht. Aber MONITOR-Recherchen zeigen: Das Umfeld der Terrorunterstützer war wesentlich größer. Mit dabei: rechtsextreme Bruderschaften und Bürgerwehren, die als gewaltbereit gelten und sich auf einen angeblich bevorstehenden Umsturz vorbereiten. Sie sind weiterhin aktiv – und suchen bei den Corona-Protesten neue Verbündete.

Hass und Hetze im Netz: kaum Schutz für Opfer

Einschüchterungen, Beleidigungen, Morddrohungen – damit versuchen Hetzer und Rassisten im Netz gezielt, Menschen zum Schweigen zu bringen. MONITOR hat eine Frau begleitet, die für ihren Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung seit Jahren mit Hass überschüttet wird – angefeuert durch rechtskonservative Journalist*innen. Trotz konkreter Morddrohungen bekommt sie bis heute keinen ausreichenden Schutz vom Staat. 

Grüner Wasserstoff: Schmutziges Gas in neuen Schläuchen?

Er gilt als Energieträger der Zukunft: Grüner Wasserstoff. Politik und Gaswirtschaft verkaufen ihn als zentralen Baustein für die Energiewende – und bauen jetzt schon die Infrastruktur aus. Egal ob Pipelines, Flüssiggasterminals oder Hausanschlüsse für Erdgas: Überall soll klimaneutrales Gas durch die Leitungen fließen. Doch Kritiker sind skeptisch: Grüner Wasserstoff werde knapp und teuer sein – die Gaswirtschaft nutze ihn nur als Vorwand, um ihr fossiles Gasgeschäft auf Jahrzehnte festzuschreiben.