veröffentlicht am 29. März 2026
Gestern veröffentlichte Bella ihre neue Single „yin und yang“ und knüpft damit an ein starkes Jahr 2025 an, in dem sie mit Songs wie „drüber“ und „ich glaub ich“ für große Aufmerksamkeit sorgte. Auch live konnte Bella bereits überzeugen – unter anderem als Support für Nina Chuba, Cro, 01099 und Ritter Lean.
Im April steht für die Newcomerin aus Wien ein weiterer Meilenstein an: Ihre erste eigene Headliner-Tour.
In ihrer neuen Single „yin und yang“ widmet sich Bella einem Gefühl, das viele kennen: dem ständigen „Was wäre, wenn?“. Zwischen Zweifel und Hoffnung stellt sie sich die Frage, ob es jemals gepasst hätte – und ob diese Person noch jemand ist, den man lieben kann, oder ob es längst Zeit ist, loszulassen.?
Bella singt, seit sie denken kann – für sich selbst, im Chor, gemeinsam mit ihrer Mutter. Mit 14, 15 Jahren entstanden die ersten Songwriting-Versuche, damals noch auf Englisch. Etwas später schrieb sie ihren ersten deutschsprachigen Song, „Nie Verliebt“, der direkt veröffentlicht wurde und sofort Aufmerksamkeit erregte. Mittlerweile ist Bella 21 Jahre alt und zählt zu den vielversprechendsten Newcomer*innen im deutschsprachigen Raum.
Ja, in kürzester Zeit ist viel passiert: „Die Zeit vergeht so schnell, ich hasse es“, erzählt die Wahlwienerin. Am liebsten würde man jede Sekunde nochmals aufs Neue genießen. Auch das ist ein Gefühl, das wir alle kennen.
Während sich früher vor allem die Liebe als zentrales Thema durch ihre Songs zog, rücken inzwischen introvertiertere Themen in den Vordergrund. Der Umzug nach Wien hat dabei eine entscheidende Rolle gespielt. „Ich war zwar froh, in eine neue Stadt zu ziehen, aber es gab auch einsame Momente. Das war nicht unbedingt einfach für mich.“ Dazu kam der plötzliche Erfolg mit ihrer Musik, das viele Reisen, neue Menschen – all das kann schnell überwältigend sein.
Manchmal ist es paradox: Wenn das, was man sich immer gewünscht hat, plötzlich wahr wird, muss man erst lernen, damit umzugehen. Vollkommen menschlich – aber schwer zu erklären. In ihrer Musik findet Bella einen Ausdruck dafür – und verpackt diese Gefühle in wundervolle Popsongs.
„Mit der Zeit habe ich mich selbst gefunden, mich öfter mit meinen Problemen beschäftigt – weil ich gemerkt habe, dass mir bestimmte Dinge nicht guttun und ich etwas dagegen tun muss. Damit alles ein bisschen leichter wird.“ Die hochemotionale, persönliche Musik von Bella handelt also meist von ihr selbst – ohne dabei egozentrisch zu wirken. Selbstfindung ist ein zentrales Thema für sie. Und für uns alle. Also hören wir zu, wenn Bella von ihren Zweifeln erzählt.
„Ich mach Musik für mich selbst“, sagt die Sängerin – und genau deshalb können wir als Hörer*innen so viel mit ihren Songs anfangen. Sie sind wie geschaffen für all jene, die noch dabei sind, die vielen Facetten der eigenen Persönlichkeit zu entdecken. Und das ist ein Prozess, der nie wirklich endet.?
Auch live kann Bella ihr kontrastreiches Innenleben eindrucksvoll vermitteln. Ob am Klavier oder elegant über die Bühne tanzend: Ihr Musikprojekt ist längst zu einem intensiven Live-Erlebnis geworden. Supportshows für unter anderem Nina Chuba und Cro haben das bereits gezeigt – ihre erste Headliner-Tour startet im April - ihr Heimspiel im Wien ist bereits ausverkauft!
Bella - „ich glaub ich" geh auf Tour 2026
- 08. April 2026 - Hamburg (Hebebühne)
- 09. April 2026 - Berlin (Badehaus)
- 10. April 2026 - Wien (B72) - Ausverkauft
- 15. April 2026 - München (Feierwerk/Kranhalle)
Text / Foto: Universal Music / philhessler