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A7S   Nirvana

Song-News: A7S und seine neue Single "Nirvana"

Samstag, den 5. Juni 2021

A7S kennt man unter anderem für seinen Smash-Hit "Breaking Me" mit Topic. Nun unternimmt der schwedische Songwriter, Producer und Sänger mit Nirvana den alleinigen Schritt ins Scheinwerferlicht – ein Dance-Pop-Track, der erneut alle Zutaten für einen Chartbreaker hat.

A7S ­– Biografie
 
A7S, den man hierzulande u.a. durch seine großen Hits „Only Thing We Know“ mit Alle Farben und „Breaking Me“, „Why Do You Lie to Me“ und „Your Love (9pm)“ mit Topic kennt, geht mit seiner Musik ein gewagtes Unterfangen ein: „Ich möchte, dass die Leute meine Songs sowohl anhören, wenn sie glücklich sind, als auch, wenn sie sich traurig fühlen“, sagt der schwedische Produzent, der mit bürgerlichem Namen Alexander Tidebrink heißt. „Man kann sie an einem schlechten Tag auflegen oder dann, wenn man mit seinen Freunden auf einen Rave geht.“

Wer nach Gründen für die Vielschichtigkeit seiner Musik sucht, findet sie genau in diesem Ansatz. So auch in der neuen Single „Nirvana“, die einerseits mit ihrem hymnischen Mitsing-Refrain wie gemacht ist für Stroboskop-durchzuckte Verschmelzungen in dunklen Nachtclubs. Blickt man jedoch hinter die Big-Room-Produktion, landet man bei einem nachdenklichen Song, der sich um den eigenen Unwillen dreht, jemanden oder etwas aufzugeben.

A7S’ gesamte Arbeit wird von dieser melancholischen Dualität durchströmt, wenn er das Dunkle mit dem Hellen überlagert und umgekehrt. Man denke nur an die Thematik, die der eingängigen „La-la-la“-Melodie von „Breaking Me“ zugrunde liegt (das 2019 erschien und weltweit bereits über 1,6 Milliarden Streams zählt), oder „Why Do You Lie To Me“, in dem neben dem deutschen DJ Topic zudem Grammy-Gewinner und ATL-Rapper Lil Baby mitwirkte.

Die Clubtauglichkeit der Hooks ist A7S’ unendlich hoher Wertschätzung für Melodien zu verdanken – eine Prägung, die auf seinen Karrierebeginn als Songwriter für weltweit erfolgreiche Pop-Acts zurückzuführen ist. Tidebrink weiß um den Stellenwert eines Hooks, der tonnenweise Groove hat, sich ins Gehirn einbrennt und eine universelle Sprache spricht: „Wo auch immer du auf der Welt bist: du kannst mitsingen, auch wenn du die Lyrics oder ihre Bedeutung nicht kennst.“

All das geht zurück auf die Kunst des Songwritings. Schon als Kind in der schwedischen Kleinstadt Ulricehamn lernte er, wie man Lieder auf klassische Weise mit Gitarre und Klavier aufbaut. Bis heute ist es ihm wichtig, dass jeder von ihm geschriebene Song auf die wesentlichen Instrumente reduziert werden kann. Es ist ein Aspekt, den er auch in seine Live-Show einbringen will. Man stelle sich Avicii und Swedish House Mafia – zwei der dynamischsten EDM-Acts seines Landes – kombiniert mit dem gefühlvollen Touch der Live-Instrumentierung vor, dann hat man in etwa das Bild.

A7S hat ohne Frage Erfahrung damit, wie man auf breiter Front die Stimmung hebt, immerhin blickt er bereits auf eine stolze Sammlung an Platin- und #1-Erfolgen, darunter das von ihm mitgeschriebene „Only Thing We Know“ von Alle Farben, das sich nach seiner Veröffentlichung 2018 fünf Wochen an der Spitze der deutschen Charts hielt.

Im selben Jahr heimste er eine weitere #1-Platzierung in China ein, diesmal als Co-Writer auf dem Hit „Bad“ des dänischen Popsängers Christopher. Eine Zusammenarbeit mit dem schwedischen House-Duo Vigiland namens „Be Your Friend“ sorgte derweil auf dem skandinavischen und nordischen Markt für Furore. Tidebrinks Name ist bereits einmal um die Welt und wieder zurück gereist.

Doch mit A7S unternimmt Tidebrink nun den Schritt in seine ganz eigene Klangwelt. Er produziert, schreibt und singt auf jedem Song, nachdem er die Hüte so vieler anderer Künstler in der einen oder anderen Form getragen hat. Nach bisher über 2 Milliarden Streams – darunter allein 226 Millionen für „Your Love (9pm)“ – wachsen die Zahlen stetig weiter, was sich großartig anfühlt. Und doch: A7S ist, in Tidebrinks Worten – „all me“.

„Das Universum hat mir zuvor erlaubt, dass ich mich ausprobiere“, sagt er. „Ich habe Songs geschrieben, über die Jahre in unterschiedlichsten Songs gastiert und Touren gespielt ­– ich habe mir meine Sporen verdient. Es war ein Lernprozess auf meinem Weg, A7S und ich selbst zu werden und die gesamte Musik selbst zu veröffentlichen."





Foto © Warner Music