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Reise-News: Mal Fluss, mal See – die vielseitigen Gesichter der Havel

Samstag, den 10. Juli 2021

Zwischen Potsdam und Brandenburg an der Havel sind Wasserfans in ihrem Element

(djd). Kleine Segelboote kreuzen im Wind, Kanuten und SUPs paddeln um die Wette und schnittige Motorboote schicken Wellen übers Wasser. Zwischen Potsdam und Brandenburg an der Havel kennt der Wassersport viele Facetten, und das erfrischende Nass ist jederzeit zum Greifen nah. Die malerische Landschaft ist geprägt durch den rund 50 Kilometer langen Abschnitt der Havel, die sich ihren Weg mal als Fluss, mal als Seenkette sucht. Im abwechslungsreichen Revier finden sich sowohl pulsierende Orte als auch idyllische Naturräume. Einen ersten Eindruck gibt es unter www.diehavelseen.de. Zu den beliebten Aktivitäten gehört zum Beispiel:

Segeln auf den Seen

Der Templiner See ist das Hausrevier für alle, die von Potsdam aus starten möchten. Die weite Wasserfläche zwischen Potsdam und Caputh eignet sich auch gut zum Windsurfen. Gleich hinter Caputh schließt sich der acht Quadratkilometer große Schwielowsee an, der für viele als einer der schönsten Seen in der Gegend gilt. Wer auf dem Großen Zernsee unterwegs ist, kann die berühmte Inselstadt Werder (Havel) mit vielen Marinas und der markanten Bockwindmühle umrunden. Zahlreiche Badebuchten laden zum Ankern ein. Zwischen Werder (Havel) und Brandenburg an der Havel ist die Havel so breit, dass man die gesamten 30 Kilometer ohne Brücken und Schleusen segeln kann.

Kanuwandern

Weite Flächen und die Verbindung aller Wasserwege schaffen schier unerschöpfliche Möglichkeiten für Kanuten. Sogar Touren flussaufwärts sind möglich, weil die Havel hier nur eine sehr geringe Strömung hat. Attraktiv ist der windungsreiche Abschnitt flussabwärts von Ketzin/Havel über Groß Kreutz nach Kloster Lehnin mit dem Emster-Havel-Kanal. Zudem eröffnen sich immer wieder Altarme, die nur für Kanuten oder kleine Boote befahrbar sind. Wer nur mal für ein paar Stunden ins Kanu steigen mag, dem empfiehlt sich die Rundtour mitten durch die historische Innenstadt von Brandenburg an der Havel.

Mit dem Fahrgastschiff auf Panoramatour

Beste Sicht auf alle Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke, leckere Verpflegung und interessante Hintergrundinformationen dürfen Passagiere auf einer Schifffahrt von Potsdam nach Brandenburg an der Havel erwarten. Kaum hat man die Silhouette der imposanten Nikolaikirche und des Palais Barberini hinter sich gelassen, grüßen schon von weitem Schloss Babelsberg und Schloss Caputh. Ab Phoeben übernimmt die Natur das Zepter. Graugänse, Schwäne und Reiher tummeln sich auf der Havel, Seerosen blühen im Schilf. Kurz vor Brandenburg an der Havel sind schon die Türme der drei dominierenden Kirchen zu erkennen: des Doms auf der Dominsel, der St.-Gotthardt-Kirche in der Altstadt und der Katharinenkirche in der Neustadt.

Foto: Der Templiner See ist das Hausrevier für alle Kanuten, die von Potsdam aus starten. © djd/PMSG/André Stiebitz