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Polizeiliche Unfallstatistik des Polizeireviers Salzlandkreis für das Jahr 2019

Mittwoch, den 8. April 2020

- Mit 5.318 Verkehrunfällen stiegen die Gesamtunfallzahlen gegenüber dem Vorjahr um 150 Unfälle (+ 2,90 %)

- 8 Personen verunglückten tödlich (-4)

- Hauptunfallursachen waren: Wildwechsel (1168)   Wenden und Rückwärtsfahren (769)  sowie   Sicherheitsabstand (483)

Im Salzlandkreis wurden im Jahr 2019 insgesamt 5.318 Verkehrsunfälle aufgenommen. Im Vergleich zum Jahr 2018 ist somit eine Zunahme  von 2,90 % (+150 Unfälle) zu verzeichnen. Außerhalb geschlossener Ortschaften stiegen die Unfallzahlen geringfügig um 0,60 %, von 1.675 auf 1.685 Unfälle an. Erheblich ist  die Unfallentwicklung innerhalb geschlossener Ortschaften angestiegen. Ereigneten sich im Vorjahr noch 3493 Unfälle, waren es 2019 mit 3633 Unfällen 140 Unfälle mehr (+4,01%).

Trotz Zunahme der Verkehrsunfälle sind die Unfälle mit Personenschaden um 3,23%, von 558 auf 540 Unfällen zurückgegangen. Ebenfalls ist die Anzahl der verletzten Personen von 708 auf 684 rückläufig. Auch bei den tödlich verletzten Personen gab es einen Rückgang von 12 auf 8 Verkehrstote.

93 Verkehrsunfälle ereigneten sich unter Einfluss von Alkohol und/oder Betäubungsmittel. Dies ist ein Anstieg um 19 Verkehrsunfälle. Dem gegenüber stehen 270 folgenlose Trunkenheitsfahrten bzw. Fahrten unter dem Einfluss von Betäubungsmittel. Dies entspricht einem Rückgang um 4 Feststellungen gegenüber dem Jahr 2018.

Der Rückgang an Geschwindigkeitskontrollen und der damit einhergehenden Feststellung von Geschwindigkeitsüberschreitungen lässt sich auf die Abgabe des zweiten Großmessgerätes (Messwagen) zurückführen.