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BPOLI MD: Zweifacher "Schwarzfahrer" beleidigt und verletzt Bundespolizistin.

Ein 50-jähriger Mann beschäftigte die Bundespolizei in Magdeburg am Mittwoch, den 08.03.2017 gleich mehrfach. 

Zunächst ging um 11.30 Uhr eine Meldung der Notfallleitstelle der Bahn ein, dass sich in einem Intercity auf der Strecke Hannover - Magdeburg eine Person befindet, die weder einen gültigen Fahrausweis, noch Bargeld bei sich führte. Eine Streife der Bundespolizei nahm den Mann nach Ankunft des Zuges im Hauptbahnhof Magdeburg in Empfang. Nach der Feststellung seiner Identität und einer Strafanzeige wegen der Leistungserschleichung, konnte der Mann die Dienststelle wieder verlassen. 


Eine fahndungsmäßige Überprüfung seiner Personalien ergab weiterhin, dass er per Aufenthaltsermittlung durch gleich vier Staatsanwaltschaften gesucht wurde. Die Bundespolizisten informierten daraufhin die Staatsanwaltschaften in Hamburg, Flensburg, Stralsund und Trier schriftlich über den derzeitigen Wohnort des Beschuldigten. 


Gegen 14.30 Uhr wurde die Bundespolizei über einen alkoholisierten Mann auf der Strecke Magdeburg - Hannover in einem Intercity informiert. Bei der Fahrscheinkontrolle verhielt er sich gegenüber dem Zugpersonal sofort renitent und konnte keinen Fahrausweis vorweisen. Eine Bundespolizistin, die sich privat im Zug befand, wollte die Kundenbetreuer unterstützten. Der "Schwarzfahrer" schubste sie zur Seite. Daraufhin gab sich die Bundespolizistin als solche zu erkennen. Der Mann beleidigte sie anschließend massiv mit ehrverletzenden Worten. Das Zugpersonal schloss den Mann von der Weiterfahrt aus. Da der Intercity aufgrund Baumaßnahmen über Stendal umgeleitet wurde, wurde der Mann am Hauptbahnhof Stendal von der Bundespolizistin an eine Streife der Bundespolizei übergeben. Es stellte sich heraus, dass der Täter der 50-jährige Mann vom Vormittag war. Gegen ihn wurden weitere Strafanzeigen wegen der zweiten "Schwarzfahrt" sowie einer Körperverletzung und Beleidigung der Bundespolizistin gestellt.