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Augen 06.11.

Gesundheit-News: Immer kleine Pausen! Wie man trockene Augen trotz Computerarbeit vermeiden kann


veröffentlicht am 6. November 2023

Foto: Immer dran denken: Bei der Computerarbeit zwischendurch kleine Pausen machen

(djd). Weite Ausblicke bis zum Horizont, frische Luft und bildschirmfreie Zeit – das tut den Augen gut und entspannt sie. Doch der letzte Urlaub rückt weiter weg und die täglichen Belastungen für die Augen nehmen wieder zu. Besonders anstrengend kann die Arbeit am Computer sein.

Bei voller Konzentration starren wir oft stundenlang auf den Monitor. Es gibt kaum Wechsel zwischen Nah- und Fernsicht, wir blinzeln weniger und in der kalten Jahreszeit kommt noch die trockene Heizungsluft in Innenräumen hinzu. Das Ergebnis sind häufig gereizte, müde oder trockene Augen.

Mehr Menschen sind betroffen

Während der Pandemie hat jeder vierte Deutsche laut Weleda-Augen-Report 2021 täglich zwischen sechs und zehn Stunden vor dem Bildschirm verbracht und die Folgen gespürt. Da der Mensch den größten Teil der Informationen aus der Außenwelt über den Sehsinn aufnimmt, sind Beschwerden an dieser Stelle besonders belastend. Umso wichtiger ist es daher, den Augen gerade bei Computertätigkeiten regelmäßig Pausen zu gönnen und möglichst beste Bedingungen zu schaffen.

So sollte man auch im Homeoffice darauf achten, dass aus der Umgebung wenig Licht reflektiert wird. Tageslicht ist am besten geeignet. Als angemessener Abstand zwischen Auge und Monitor empfiehlt der Berufsverband der Augenärzte Deutschlands etwa 50 bis 80 Zentimeter. Ideal ist ein Standort quer zu Fensterfläche und Deckenbeleuchtung. Der Bürostuhl sollte den Körper stützen und drehbar sein, damit der regelmäßige Blick aus dem Fenster in die Ferne leicht gelingt. Wohltuend können auch kleine Pausen wirken: etwa die gewölbten Hände eine Minute über die geschlossenen Lider legen und entspannen.

Befeuchten und massieren

Sind die Augen bereits gereizt und trocken, können befeuchtende Tropfen beruhigen und lindern. Bewährt hat sich etwa eine spezifische Kombination aus gentechnikfreiem Natriumhyaluronat und einem Extrakt aus der Blüte biologisch angebauter Malve in Visiodoron Malva. Die Augentropfen stabilisieren den Tränenfilm und spenden lang anhaltende Feuchtigkeit. Ergänzend eignet sich zudem eine Tränenmassage: Dafür die Partie über den geschlossenen Augen mit den Fingerspitzen kreisförmig und ohne Druck sanft massieren. Das kann die Produktion der Tränenflüssigkeit anregen und die Feuchtigkeit verteilen.


Text / Foto: djd / Weleda/Konstantin Yuganov/Fotolia