veröffentlicht am Dienstag, 16. Juni 2026
Magdeburg. Zurzeit sind vermehrt E-Mails im Umlauf, die vermeintlich von der Deutschen Rentenversicherung stammen. Betrüger nutzen dabei nicht nur Logo und Design der Rentenversicherung, sondern imitieren mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz auch deren Sprachstil.
Die Nachrichten informieren beispielsweise über ein angebliches Guthaben, das nur nach einer digitalen Verifizierung ausgezahlt werden kann. Andere Empfänger sollen unter dem Vorwand neuer EU-Richtlinien persönliche Daten eingeben. In weiteren Fällen stellen die Betrüger auch den Versand wichtiger Dokumente, zum Beispiel eine neue elektronische Gesundheitskarte in Aussicht.
Die Deutsche Rentenversicherung Mitteldeutschland betont, dass es sich bei diesen Nachrichten um Betrugsversuche handelt. Sie dienen dazu, persönliche Daten von Versicherten oder Rentnerinnen und Rentnern zu erhalten. Erkennbar sind die sogenannte Phishing-Mails meist anhand der E-Mail-Adresse des Absenders. Die Empfänger sollten die enthaltenen Links nicht anklicken, keine aufgeführten Aktionen oder Aufforderungen ausführen und die E-Mails in den Spam-Ordner verschieben.
In ihrer Broschüre „Vorsicht Trickbetrug“ stellt die Deutsche Rentenversicherung weitere gängige Betrugsmaschen vor und erklärt, wie man sich am besten schützen kann. Die Broschüre findet sich
hier.
Hintergrund: Die Deutsche Rentenversicherung Mitteldeutschland mit Hauptsitz in Leipzig zahlt monatlich rund 1,5 Millionen Renten. In allen Fragen der Rente, Altersvorsorge und Rehabilitation ist sie regionaler Ansprechpartner in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen und als Verbindungsstelle zu Ungarn und Bulgarien bundesweit. Darüber hinaus ist sie Träger einer Rehabilitationsklinik in Göhren. Pro Jahr vergibt sie mehr als 100 Ausbildungs- und Studienplätze. Insgesamt arbeiten mehr als 3.500 Beschäftigte bei der Deutschen Rentenversicherung Mitteldeutschland
Text: Deutsche Rentenversicherung Mitteldeutschland
Symbolfoto: pixabay