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Pendeln E Auto djd 30.11.25

Auto-News: Pendeln mit E-Auto - Kosten senken durch smartes Laden - Wer zu Hause nachts lädt, spart deutlich


veröffentlicht am 30. November 2025

Foto: Eine aktuelle Analyse zeigt, dass Pendler mit einem Elektroauto bares Geld sparen und gleichzeitig CO2-Emissionen senken können
(djd). Zwei von drei Beschäftigten (65 Prozent) nutzen in Deutschland das Auto, um zur Arbeit zu gelangen. Diese Zahl nennt das Statistische Bundesamt. 
Eine aktuelle Analyse zeigt: Wer fürs Pendeln ein Elektrofahrzeug nutzt, spart nicht nur Emissionen, sondern häufig auch Geld - mitunter deutlich. Besonders groß wird der Unterschied, wenn das Fahrzeug zu Hause geladen wird – und noch größer mit einem Nachtladebonus.

So viel können Pendler sparen
Rund ein Drittel der Arbeitnehmenden pendelt zwischen zehn und 25 Kilometer zum Arbeitsplatz. Für diese Distanz fallen bei einer Fünf-Tage-Woche in Präsenz mit einem Verbrenner durchschnittlich 1.037 Euro Treibstoffkosten pro Jahr an. Wer hingegen zu Hause Strom lädt, zahlt bei einem Standardtarif etwa 500 Euro weniger. Zu diesem Ergebnis kommen die Analysen des Energieanbieters E.ON: „Das E-Auto hat für Pendlerinnen und Pendler sowohl bei den Antriebskosten als auch ökologisch die Nase klar vorn. 
Wer zu Hause lädt, spart bei gleicher Pendelstrecke nahezu 50 Prozent der Energiekosten ein. Nutzt man intelligente Tarife mit Nachtladebonus, steigt die Ersparnis auf typischen Pendelstrecken sogar auf bis zu 70 Prozent. Damit bleiben jedes Jahr mehrere Hundert Euro mehr im Portemonnaie und das Klima profitiert durch weniger CO2-Emissionen“, so Filip Thon, CEO von E.ON Deutschland.

Für Vielfahrer, die täglich 50 Kilometer oder mehr pendeln, summieren sich die Vorteile noch stärker. Als Daheim-Lader und bei Nutzung eines flexiblen Tarifs kann die jährliche Entlastung der Haushaltskasse über 1.600 Euro betragen. Grundlage der Berechnungen ist eine eigene Wallbox. Laut dem Fraunhofer Institut erfolgen rund 82 Prozent der Ladevorgänge zu Hause. Zudem bieten viele Arbeitgeber Lademöglichkeiten an. Rund jeder zweite E-Autofahrer kann den Akku am Arbeitsplatz aufladen, etwa ein Viertel sogar kostenlos. Selbst wenn der Strom bezahlt werden muss, liegen die Kosten meist deutlich unter denen eines vergleichbaren Verbrenners.

Smarte Tarife senken die Kosten weiter
Moderne Stromtarife optimieren den Ladevorgang, indem sie ihn automatisch zu günstigen Zeiten starten – in der Regel nachts. Ein Beispiel ist der Tarif "Home & Drive" von E.ON. Hier profitieren Kunden von einem Bonus von bis zu 240 Euro pro Jahr. Neben den finanziellen Vorteilen verbessert das Pendeln mit Strom auch die persönliche Klimabilanz. 
Bei einer Strecke von zehn bis 25 Kilometern verursacht ein Verbrenner pro Jahr gut 1,9 Tonnen Kohlendioxid, das entspricht einem Fünftel der jährlichen Emissionen pro Person. Ein Elektroauto, das mit dem aktuellen Strommix geladen wird, verursacht dagegen nur etwa 380 Kilogramm. Wer Ökostrom nutzt, fährt emissionsfrei.


Text / Foto: djd/E.ON/Malte Braun