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Promi-News: Marie Nasemann: Endlich Mama

BU: Marie Nasemann wurde 2009 Dritte bei der Casting-Show „Germany´s next Topmodel“. Foto: highgloss.de

23. Mai 2020

Nach Fehlgeburt hat das Model jetzt einen kleinen Jungen

(cat). Der sehnlichste Wunsch von Marie Nasemann hat sich vor wenigen Wochen erfüllt: Die „GNTM“-Dritte von 2009 verkündete mit einem herzergreifenden Foto auf ihrem Instagram-Kanal am 23. April die Geburt ihres Sohnes. Mit einer riesigen Sushi-Platte auf ihrem Bauch und dem süßen Baby an ihrer Seite schrieb Nasemann: „Neun Monate lang habe ich auf diesen Moment gewartet.“ Auch der frischgebackene Papa, Sebastian Tigges, ist außer sich vor Glück. Das kann man auf Kuschel-Bildern mit dem Kleinen deutlich sehen. Was für eine Freude nach dem Schock, den das Paar 2019 durchleben musste: Das Model war damals schon schwanger. 

In der achten Schwangerschaftswoche hatte Marie einen Ultraschalltermin bei der Frauenärztin. „Mein Freund hielt meine Hand als die Ärztin mit dem Ultraschall begann. Ich hatte mir das Bild, wie groß der weiße Knödel inzwischen sein müsste, zahlreiche Male ausgemalt. Umso größer war der Schock, als ich auf dem Bild nur eine große, schwarze, runde Fläche sah. Nichts Weißes, kein Punkt, kein Herzschlag“, schrieb die 31-Jährige auf ihrem Blog „Fairknallt“. Nasemann hatte ihr Kind verloren und musste mit Vollnarkose operiert werden. „In der Ankleidekabine umarmte mich mein Freund und wir weinten“, so die Schöne. Der schreckliche Schmerz des Verlustes zerstörte beinahe ihre Beziehung. „Ich kämpfte viele Wochen mit der Trauer und hatte Schwierigkeiten zu akzeptieren, dass mein Freund anders mit der Trauer umging als ich“, so Marie. 

Sie habe sich im Stich gelassen gefühlt - von Eltern, Freunden, aber auch von ihrem Freund. „Ich wollte nicht begreifen, dass ich es versäumt hatte, mir die Hilfe zu holen, die ich gebraucht hätte.“ Der Grund, warum sie ihr Erlebnis teilt: „Weil die Ärzte sagen, Fehlgeburten seien völlig natürlich und gehören zum Kinderkriegen dazu. Ich wünschte, ich hätte die Geschichten, die mir im Nachhinein Freunde erzählt haben, schon früher gehört.“ Jetzt als frisch gebackene Mama, spricht die gebürtige Münchnerin auch über die anstrengenden Seiten des Mutterseins und darüber, dass sie „nicht der allergrößte Freund vom Stillen“ sei. Zwar klappe es gut, doch sei sie unsicher, das Stillen monatelang durchzuhalten. „Man ist sehr an den Kleinen gebunden und gibt halt ständig. Das Stillen saugt viel Energie raus, vor allem nach der anstrengenden Schwangerschaft. Ich habe ein starkes Bedürfnis, wieder für mich zu sein und meinen Körper wieder ganz für mich zu haben.“ 
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