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Intimchirurgie Schamlippen C KI

Gesundheit-News: Intimchirurgie im Aufwind! Was junge Frauen über Labioplastik und Co. wissen sollten


veröffentlicht am 12. April 2026

Foto: Junge Frau lässt sich aufgrund von Schmerzen zu einer Schamlippenverkleinerung beraten
Düsseldorf im April 2026. Bis vor wenigen Jahren wurde über ästhetische Eingriffe nur hinter vorgehaltener Hand gesprochen, aber nicht offen geredet – geschweige denn über intimchirurgische Eingriffe. Letzte werden jedoch immer beliebter, insbesondere bei jungen Frauen. 
Laut der Statistik für 2025 von der Deutschen Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie ist nach mehreren Jahren relativ stabiler Werte bei Frauen ein spürbarer Zuwachs dieser Operationen zu verzeichnen. Besonders deutlich fällt der Anstieg bei den 18- bis 30-Jährigen aus: Hier beträgt der Anteil 11,8 Prozent – der höchste Wert seit 2021. 

„Diese Entwicklung ist eng mit gesellschaftlichen Veränderungen verknüpft. Schönheitsideale werden heute stärker denn je durch digitale Medien geprägt und thematisiert. Für viele steht dabei der Wunsch nach einem verbesserten Körpergefühl und gesteigertem Selbstwert im Zentrum. Neben ästhetischen Vorstellungen spielen aber auch funktionelle Aspekte eine Rolle. Beschwerden wie Reibungen und Schmerzen beim Sport oder beim Geschlechtsverkehr wollen Frauen nicht mehr hinnehmen“, berichtet Prof. CH Dr. med. Mehmet Atila, Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie und Direktor der „Medical Inn“-Klinik in Düsseldorf.

Verkleinerungen gegen Schmerzen
Zu den häufigsten durchgeführten Eingriffen zählt die sogenannte Labioplastik, bei der die inneren Schamlippen verkleinert oder angepasst werden. Durch große oder ungleiche Schamlippen entstehen mitunter Probleme beim Geschlechtsverkehr – etwa Schmerzen und verminderte Empfindsamkeit – sowie Schmerzen beim Sport. 
„Der Eingriff erfolgt in der Regel ambulant und dauert etwa ein bis zwei Stunden. Wir führen meist eine schonende Laserbehandlung durch, bei der die überschüssige Haut mit einem Lasergerät entfernt wird. Dadurch verkürzt sich die Genesungszeit und auch die Narbenbildung ist im Vergleich mit traditionellen Techniken weniger häufig“, erklärt Dr. Atila. Manche Frauen wünschen sich aber auch eine gezielte ästhetische Anpassung, da sie sich unwohl fühlen, wenn ihr Intimbereich etwas anders aussieht als bei anderen. Das kann so weit führen, dass sie gänzlich auf Geschlechtsverkehr verzichten und sich nicht trauen, sich offen zu zeigen – selbst ihrem Partner gegenüber. 

„Patientinnen entscheiden sich deshalb auch zunehmend für eine Vaginalstraffung. Sie wird ebenfalls durchgeführt, wenn durch Schwangerschaften, hormonelle Veränderungen oder den natürlichen Alterungsprozess die Spannung des Gewebes der Vagina weniger wird. BTL EXILIS™, eine Kombination aus Radiofrequenztherapie und Ultraschall, ermöglicht zum Beispiel eine Straffung des Bindegewebes und der Haut, ohne diese zu strapazieren. Dadurch erfolgt eine effektive Stimulation der Kollagenneubildung, was das Scheidengewebe strafft“, sagt der Schönheitschirurg.

Aufklärung im Fokus
Immer mehr Frauen wünschen sich auch andere Eingriffe, wie eine Vaginalverengung, die sogenannte Vaginoplastik, um eine Verjüngung des Intimbereiches zu erzielen. Über eine Klitorisvorhautverkleinerung lassen sich hingegen Hautfalten reduzieren, die die Klitoris umgeben, um das sexuelle Vergnügen zu erhöhen. „Durch eine Perineoplastik können wir außerdem das Gewebe zwischen Vagina und Anus reparieren sowie Narbengewebe und überschüssige Haut im Perineum – dem Bereich zwischen Rektum und der Vaginalöffnung – entfernen, die bei vaginalen Geburten entstehen können“, so Atila. 
Da intimchirurgische Eingriffe besonders bei jungen Frauen gefragt sind, spielt bei allen Eingriffen eine umfassende Aufklärung eine bedeutende Rolle. „Dabei geht es nicht nur um Risiken und Abläufe, sondern auch um die Einordnung gesellschaftlicher Einflüsse und individueller Beweggründe“, sagt Atila und ergänzt: „Die zunehmende Sichtbarkeit des Themas kann als Zeichen größerer Offenheit gewertet werden. Gleichzeitig macht sie deutlich, wie wichtig differenzierte Informationen von Fachärzten sind. Zwischen Selbstbestimmung und gesellschaftlichem Druck entsteht ein Spannungsfeld, das eine sensible und informierte Auseinandersetzung erfordert.“
Weitere Informationen unter www.medical-inn.com



Text / Foto: Borgmeier-Medical-Inn / Magdeburger-News – KI-generiert