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"Heilkräfte der Literatur und Bildkunst" - Online-Vortrag über Paula Modersohn-Becker


veröffentlicht am 4. Februar 2026

Foto: Paula Modersohn-Becker
In einem Online-Vortrag am Montag, den 9. Februar 2026, von 19 bis 21 Uhr, widmet sich Alexander B. Schadow dem Leben und Werk der bedeutenden Malerin und Lyrikerin Paula Modersohn-Becker. 
Der Vortrag zeichnet die künstlerische Entwicklung einer der wichtigsten Vertreterinnen der frühen Moderne nach und rückt zugleich ihre Rolle als selbstbestimmte Frau und Künstlerin in den Fokus.
Ausgehend von Modersohn-Beckers erstem Besuch in Worpswede im Sommer 1897 beleuchtet der Vortrag die besondere Anziehungskraft der Moorlandschaft sowie der dort entstandenen Künstlergemeinschaft, der sie bereits ein Jahr später angehörte. Thematisiert werden ihre künstlerischen Ideale, die unter anderem in eindrucksvollen Tagebuchzitaten dokumentiert sind. So schrieb Modersohn-Becker am 20. Februar 1903:
„Das sanfte Vibrieren der Dinge muß ich ausdrücken lernen. (…) Überhaupt bei intimster Beobachtung die größte Einfachheit anstreben. Das gibt Größe.“

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den wegweisenden Selbstbildnissen von 1906, die als Meilensteine der Kunstgeschichte gelten. In einer Phase intensiver Selbstfindung und des Strebens nach Unabhängigkeit schuf Modersohn-Becker Werke, die als die ersten Akt-Selbstdarstellungen einer Frau in der Kunstgeschichte angesehen werden und radikal mit den Konventionen ihrer Zeit brachen. 
Ihr Werk steht exemplarisch für Aufbruch, Selbstbehauptung und die Suche nach künstlerischer und persönlicher Freiheit. Immer wieder erkannte sie dabei auch die heilende Wirkung von Malerei und Literatur.

Anmeldungen zu dem Vortrag können unter: https://www.ascol-college.com/veranstaltungen ab sofort vorgenommen werden.


Text / Foto: Ascol College / KI-generiert

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