veröffentlicht am Freitag, 30. Januar 2026
Halle/Magdeburg. Bei der Pitch & Match Veranstaltung vom Projekt echt.MACHEN bekamen die Ideen junger Menschen eine Bühne: Über 100 Jugendliche aus Sachsen-Anhalt präsentierten im Freylinghausensaal der Franckeschen Stiftungen ihre Projektideen vor Publikum. Im Anschluss kamen die Teams mit einem Unterstützungsnetzwerk aus Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft zusammen, um konkrete Partner:innen und Ressourcen für die Umsetzung ihrer Vorhaben zu gewinnen. echt.MACHEN ist ein Projekt der IMPETUUM GmbH – Institut für Wissens- und Technologietransfer an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg – statt.
Wirtschaftsstaatssekretärin Stefanie Pötzsch, betont die Bedeutung des Projektes: „echt.MACHEN zeigt, wie viel Potenzial in unseren Jugendlichen steckt: Sie entwickeln eigene Ideen, probieren Neues aus und lernen, Verantwortung zu übernehmen. Gleichzeitig knüpfen sie wertvolle Kontakte zu Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur – genau diese Verbindungen helfen, ihre Projekte Wirklichkeit werden zu lassen und eröffnen neue Perspektiven für ihre Zukunft.“
Ein besonderes Highlight der Veranstaltung war die von der GISA GmbH aus Halle (Saale) verliehene „Würdigung für Projekte, die Generationen verbinden“. Mit der Würdigung im Wert von 300 Euro wurden die Projektideen „Generationentreff“ vom Gymnasium Wernigerode – ein wöchentlicher Generationentreff im Wohnpark, der Senior:innen und Schüler:innen im Stadtteil zusammenbringt, ausgezeichnet. „Jung trifft Alt“ vom Giebichenstein-Gymnasium „Thomas Müntzer“ Halle (Saale) – ein Besuchsformat, das Jugendliche und Bewohner eines Seniorenheims regelmäßig in Austausch bringt, freute sich ebenfalls über 300 Euro.
Sie zeichnete Schüler:innen-Teams aus, deren Ideen den Austausch zwischen Jung und Alt förderten – etwa durch gemeinsame Lern-, Begegnungs- oder Unterstützungsformate. In einem Bundesland, in dem der demografische Wandel besonders deutlich spürbar ist, setzte die Auszeichnung ein sichtbares Zeichen für Projekte, die Teilhabe stärkten.
Die IMPETUUM GmbH, Institut für Wissens- und Technologietransfer an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, fördert frühzeitig unternehmerisches Denken und Handeln bei Schüler:innen. „Die vorgestellten Ideen zeigen, wie aufmerksam junge Menschen ihr Umfeld wahrnehmen und daraus konkrete Projekte entwickeln. Genau diese Fähigkeit möchten wir mit echt.MACHEN gezielt stärken“, so Katharina Nordhaus, Projektkoordinatorin.
Hintergrund:
echt.MACHEN ist ein Projekt der IMPETUUM GmbH – Institut für Wissens- und Technologietransfer an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg – und wird mit Mitteln des Landes Sachsen-Anhalt und der Europäischen Union (ESF+) gefördert.
Bei echt.MACHEN lernen Schüler:innen ab der 7. Klasse in praxisnahen Workshops eine eigene Projektidee zu entwickeln, auszuarbeiten und zu präsentieren. Dabei legt echt.MACHEN besonders Wert darauf, dass die Jugendlichen ausgehend von ihren Interessen ein Thema wählen, welches sie in ihrer Lebensrealität betrifft und für sie die Möglichkeit bietet, ein reales Problem zu lösen. Ziel ist es, Jugendliche aus Sachsen-Anhalt für unternehmerisches Denken und Handeln zu inspirieren und zu sensibilisieren.
Finanzierung und Förderung:
echt.MACHEN wird vom Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten Sachsen-Anhalt im Rahmen des Programms ego.-KONZEPT aus Landes- und EU-Mitteln gefördert. Laufzeit: 15. April 2025 bis 31. Juli 2027.
Text: IMPETUUM GmbH – Institut für Wissens- und Technologietransfer an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Symbolfoto: pixabay