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Magdeburg-News: Auszeichnung für Kinder und Jugendliche aus Sachsen-Anhalt beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten


veröffentlicht am 16. September 2025

Foto: Einige der Landessiegerinnen und Landessieger zum Thema „Bis hierhin und nicht weiter!? Grenzen in der Geschichte” stehen fest 
Hamburg, 15. September 2025. Die aktuelle Wettbewerbsrunde ist die erfolgreichste seit 30 Jahren: Über 6.720 Kinder und Jugendliche haben mit 2.289 Beiträgen am Geschichtswettbewerb teilgenommen. 
Damit folgten sie dem Aufruf von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, in der eigenen Familien- und 
Regionalgeschichte auf Spurensuche zu gehen. Die meisten Einsendungen kamen aus Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Baden-Württemberg und Hamburg. 
 
In Sachsen-Anhalt wurden 60 Beiträge von 210 Teilnehmenden eingereicht. Neben den sieben Landes- und sieben Förderpreisen, die nach Sachsen-Anhalt gehen, darf sich das Landschulheim Grovesmühle in Veckenstedt über die Auszeichnung als landesbeste Schule freuen. Der Gruppenpreis geht an 19 Schülerinnen und Schüler einer 12. Klasse des Landschulheims 
Grovesmühle. In einem Film gehen sie dem Schulalltag einer Schule nahe der innerdeutschen Grenze auf den Grund und setzen sich eindrücklich mit der Lebensrealität von Schülerinnen und Schüler in der DDR auseinander. 
 
Historische Spurensuche an der innerdeutschen Grenze Die Beiträge Sachsen-Anhalts leben von der Geschichte der innerdeutschen Grenze und der DDR. Eine Zehntklässlerin erhält für ihre Ausarbeitung einen Landessieg. Über ihren Vater nahm die Schülerin Kontakt zu einem ehemaligen Grenzsoldaten auf und hielt die Ergebnisse eines Interviews in einem Podcast fest. Einen weiteren Landessieg gewinnt ein Elftklässler, der die Kommunalwahlen in der Region Wernigerode 1989 und deren Einfluss auf den Mauerfall untersuchte. 



Teilnehmende bis zur sechsten Klasse. 
Auszeichnung der besten Beiträge auf Landesebene 
Am 15. September wurden die Preisträgerinnen und Preisträger im Rahmen der feierlichen Landespreisverleihung im Kulturhistorischen Museum in Magdeburg ausgezeichnet. Auf der Bühne wurden die Urkunden vom Bildungsminister des Landes Sachsen-Anhalt Jan Riedel, der Leiterin des Kulturhistorischen Museums Magdeburg Dr. Gabriele Köster und der Bereichsleiterin Geschichte und Politik der Körber-Stiftung Gabriele Woidelko überreicht. 

Gabriele Woidelko hielt darüber hinaus die Laudatio auf die landebeste Schule und überreichte die Urkunde an die 
Schulleiterin des Landschulheims Grovesmühle Ines Märkisch. Die Gewinnerinnen und Gewinner der sieben in Sachsen-Anhalt ausgezeichneten Landessiege haben zudem die Chance auf einen der 50 Bundespreise. Die fünf Ersten Preise auf Bundesebene werden am 11. November 2025 von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Schloss Bellevue in Berlin vergeben. 
 
Über den Geschichtswettbewerb 
1973 gründeten Bundespräsident Gustav Heinemann und der Stifter Kurt A. Körber den Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten. Mit bislang knapp 163.000 Teilnehmenden und rund 38.800 Projekten ist er der größte historische Forschungswettbewerb für junge Menschen in Deutschland. Mehr Informationen unter www.geschichtswettbewerb.de


Text / Toto: Körber-Stiftung / Claudia Höhne