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Bewerbung Gespraech Frau   pexels

Analyse zeigt, dass moderne Ausstattung Randthema bei Mitarbeitersuche bleibt


veröffentlicht am Montag, 29. Dezember 2025

  • Analyse von über 360.000 Stellenanzeigen zeigt: In jedem fünften Jobangebot werben Arbeitgeber mit technischer Ausstattung – moderne Arbeitsmittel bleiben die Ausnahme

Essen/Magdeburg. In jeder fünften Stellenanzeige (20,2 Prozent) werben Arbeitgeber mit ihrer technischen Ausstattung, die am Arbeitsplatz von neuen Mitarbeitenden genutzt werden kann. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Stellenanzeigen-Analyse der Online-Jobbörse jobtensor.com, für die das Unternehmen 362.181 Anzeigen semantisch auswertete. Von diesen verwiesen rund 73.258 Ausschreibungen auf technisches Equipment im vakanten Job. Allerdings dominieren im Arbeitgeberangebot keine modernen Hilfsmittel. Vielmehr ist es vor allem Standardtechnik, die in der Benefits-Hitliste der Unternehmen weit oben steht. Allen voran der klassische PC als Arbeitsmittel, der in fast einem Drittel (32 Prozent) der analysierten Anzeigen als Arbeitgeberleistung genannt wird. Laptops werden in mehr als jeder fünften Stellenanzeige genannt (22,1 Prozent), die technische Ausstattung am Arbeitsplatz zum Thema macht. Noch häufiger kommen dienstliche Smartphones zur Sprache (27,0 Prozent), während Tablets in 13,8 Prozent der relevanten Anzeigen genannt werden.


Moderne Ausstattung bleibt Randthema

Kaum Erwähnung finden dagegen technische Hilfsmittel, die über reine digitale Basistechnik zur Erledigung von Standardaufgaben hinausgehen. Im Detail: Nur 1,2 Prozent der thematisch relevanten Anzeigen verweisen auf ergonomische Arbeitsplätze, gerade einmal 0,3 Prozent auf höhenverstellbare Schreibtische. In 0,8 Prozent der Ausschreibungen bleiben die Arbeitgeber vage und verweisen auf eine „allgemein moderne Büroausstattung“. Auch das Thema Homeoffice-Equipment bleibt nahezu unsichtbar in aktuellen Stellenanzeigen: Entsprechende Begriffe wie „Homeoffice-Ausstattung“ oder „Laptop fürs Homeoffice“ finden sich in weniger als 0,1 Prozent aller untersuchten Anzeigen.

„Unsere Analyse zeigt, dass viele Arbeitgeber zwar moderne Arbeitsbedingungen schaffen, diese aber in ihren Anzeigen nicht als Benefit herausstellen“, sagt Thomas Hense, Geschäftsführer von jobtensor.com. „Wer im Wettbewerb um gefragte Talente auffallen will, sollte technische, ergonomische und digitale Ausstattung als Teil der Arbeitgebermarke verstehen – nicht als Selbstverständlichkeit. Daher würde ich den Unternehmen unbedingt raten, sich mit der Nennung von Ausstattungselementen von anderen zu differenzieren. Das beginnt beim ergonomischen Hightech-Arbeitsplatz geht über moderne Setups für hybrides Arbeiten bis hin zu einer umfassenden Homeoffice-Ausstattung.


Über die Analyse

Für die vorliegenden Ergebnisse wurden im Oktober 2025 insgesamt 362.181 Stellenanzeigen durch jobtensor.com semantisch ausgewertet. In 73.258 Anzeigen (20,2 Prozent) wurden Begriffe rund um technische Ausstattung, mobile Endgeräte oder Homeoffice-Equipment gefunden. Die Analyse zeigt Häufigkeit und Verteilung der Nennungen innerhalb dieser thematischen Teilmenge.


Über Jobtensor 

jobtensor.com ist eine sich schnell entwickelnde Online-Jobbörse, die monatlich 120.000 Nutzende anzieht. Der inhaltliche Fokus der Seite liegt auf MINT-Berufen, einer der am meisten gefragten Talentmärkte im deutschsprachigen Raum. Der Jobtensor Kern sind KI-gestützte Stellenanzeigen mit hoher Relevanz und organischem Suchmaschinen Traffic gepaart mit einer modernen und dynamischen Darstellung des Jobboards. Der Unternehmensstandort ist Essen.


Text: Jobtensor/HR Präsenz
Symbolfoto: pexels