veröffentlicht am Samstag, 27. September 2025
Magdeburg. Selbstlos helfende Menschen werden oft als „Samariter“ bezeichnet. Wir finden sie heute zum Beispiel in Ersthelfern, in Rettungsdiensten oder auch im Katastrophenschutz.
Aber sie helfen auch schwerstkranken Menschen in ihrer letzten Lebensphase einen besonderen Herzenswunsch zu erfüllen. Das kann eine Fahrt ans Meer sein, ein Wiedersehen mit einem geliebten Menschen, ein Besuch der alten Heimat mit ihren Erinnerungen oder gemeinsame Ausflüge mit der gesamten Familie. Für solche Fälle unterstützt der Arbeiter Samariter Bund (ASB) einen Wünschewagen. Das Projekt setzt da an, wenn Angehörige überfordert sind, wenn ein zu Pflegender zum Beispiel nur liegend transportiert werden kann, pflegerische medizinische Betreuung benötigt oder eine Familie sich einen Ausflug allein nicht zutraut.
So organisierte der ASB Fahrten in den Harz oder ans Meer. Seit dem Start des Wünschewagens im August 2018 wurden bereits mehr als 330 Wünsche erfüllt. Mit einer Spende von über 2.000 Euro unterstützt die Investitionsbank Sachsen-Anhalt das Projekt. IB-Vorstand Marc Melzer übergab die Spende an Matthias Quickert, Landesvorsitzender des ASB sowie an Luisa Garthof, Leiterin des ASB-Wünschewagens Sachsen-Anhalt. Der Betrag stammt aus Spenden der Belegschaft, die mit großem Engagement und zahlreichen internen Aktivitäten sowie mit verschiedenen gemeinnützigen Projekten das Geld zusammen gebracht hat. Mit dem ASB-Wünschewagen werde Menschen noch einmal ein besonderer Moment geschenkt.
„Es macht uns stolz, dass unsere Kollegen sich mit Herzblut engagieren. Es zeigt, wie stark das Füreinander im Team-IB ist. Der Wünschewagen finanziere sich fast ausschließlich durch Spenden, mit deren Hilfe wir weitere Herzenswünsche erfüllen können, so der ASB-Landesvorsitzende.
Bildunterschrift (v. l.): Eine Spende für den ASB-Wünschewagen überreichte die Investitionsbank Sachsen-Anhalt – Matthias Quickert (ASB), Marc Melzer (IB), Luisa Garthof (ASB).
Text: Gisela Lichtenecker
Foto: IB