veröffentlicht am Samstag, 12. April 2025
Magdeburg. Schokohasen, Gummibärchen und Bonbons – Osterzeit ist Naschzeit. Neben bunten Eiern landet auch oft viel Zuckerhaltiges in den Nestern. Dabei gibt es gesunde Alternativen, die genauso lecker sind. Gunnar Mollenhauer (Foto) von der IKK gesund plus, kennt sie und weiß, worauf es Ostern noch ankommt.
Was sollte der gesundheitsbewusste Osterhase ins Nest legen?
Gunnar Mollenhauer: Etwas Süßes im Osternest muss nicht immer zuckerhaltig sein. Nüsse und Trockenfrüchte, frisches Obst oder zuckerfreie Nussriegel sind gesunde Alternativen. Wer nicht komplett auf Schokolade verzichten möchte, sollte zur Zartbitter-Variante greifen. Dunkle Schokolade stillt schneller den Süßhunger. Und je höher der Kakaoanteil, desto weniger Zucker steckt drin.
Und was gehört auf die festliche Tafel?
Ein Osterlamm ohne verarbeiteten Zucker ist eine köstliche und zahnfreundliche Variante für die Kaffeetafel – genau wie ein Kuchen aus geraspelten Möhren. Anstelle von Osterkranz und Osterzopf lassen sich Hefe-Häschen servieren, die mit Dinkelvollkornmehl und ohne Zucker gebacken werden.
Ostern dreht sich rund ums Ei. Wie viele können wir bedenkenlos essen?
Eier sind gesünder als oft angenommen. Sie liefern wertvolle Vitalstoffe, sättigen gut und enthalten je nach Größe nur etwa 70 bis 90 Kilokalorien. Für gesunde Menschen gilt ein Richtwert von drei bis vier Eiern pro Woche. Entscheidend ist aber nicht nur die Anzahl der Eier. Wer sich ausgewogen ernährt, kann Ostereier ohne schlechtes Gewissen genießen.
Text: IKK gesund plus/agentur pres(s)tige
Foto: IKK