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Pressefoto Unternehmensbesuch MuR STAHLBAU

Sachsen-Anhalt-News: Staatssekretär Eichner beeindruckt bei Besuch der MuR-STAHLBAU GmbH in Naumburg


veröffentlicht am Freitag, 24. Mai 2024

Naumburg. Staatssekretär Dr. Steffen Eichner vom Ministerium für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt hat am Donnerstag (23. Mai) gemeinsam mit Vertretern der Umweltallianz, Matthias Wagner, Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten des Landes Sachsen-Anhalt, Lydia Gorn, Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt und Michael Stief, Ministerium für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt, unsere Fertigungstochter, die MuR-STAHLBAU GmbH, in Naumburg besucht. Vor Ort wurden sie von Mark Fisher, CTO der SPITZKE SE, MuR-Geschäftsführer Frank Dörnbrack und Mario Schirner, Technischer Leiter der MuR-STAHLBAU GmbH begrüßt. Der Staatssekretär sowie die anderen Gäste informierten sich eingehend über die Umweltschutzmaßnahmen und die ökologische Nachhaltigkeit des Unternehmens.

Die MuR-STAHLBAU GmbH ist auf bahntypischen sowie industriellen und allgemeinen Stahlbau spezialisiert. Unter höchsten Qualitätsansprüchen entstehen bspw. Stahlmaste für Signalanlagen oder Fahrleitungen. Seit 2020 ist die MuR-STAHLBAU GmbH Teil der Unternehmensgruppe SPITZKE, einem der leistungsstärksten Systemlieferanten der Bahninfrastruktur.

Mit rund 90 Mitarbeitenden produziert die MuR-STAHLBAU GmbH mit herausragender Qualität und nachhaltig seit 27 Jahren in der Region. „Mit unserem Kerngeschäft, der Fertigung von Stahlmasten für die Bahninfrastruktur, treten wir aktiv für eine nachhaltige und klimafreundliche schienengebundene Mobilität ein“, sagte Mark Fisher, CTO der SPITZKE SE.

MuR-Geschäftsführer Frank Dörnbrack wies die interessierten Besucher darauf hin, dass die MuR-STAHLBAU GmbH schon vor 15 Jahren begonnen hat, auf erneuerbare Energien zu setzen. „Bereits 2009 hat das Unternehmen auf einer Fertigungshalle eine insgesamt 620 Quadratmeter große Solaranlage installiert, die durchschnittlich 56.400 Kilowattstunden Strom im Jahr produziert. Der Vertrag mit den Technischen Werken Naumburg läuft bis 2029. Bis dahin werden wir etwa 1.100 Kilowattstunden Strom aus Sonnenenergie produziert haben.“

Seit jeher ist die MuR-STAHLBAU GmbH bestrebt, ihre CO2-Emissionen zu reduzieren. 2018 und 2019 wurden daher zwei E-Stapler angeschafft. Damit konnte der werksinterne Dieselverbrauch auf einen Schlag um zwei Drittel reduziert und jährlich rund 4.300 Liter Diesel gespart werden. Das entspricht einer Einsparung von rund 11.400 Kilogramm CO2. Auch die Umrüstung der gesamten Produktionshallen – insgesamt mehr als 5.000 Quadratmeter – auf energieeffiziente LED-Beleuchtung von 2015 bis 2019 spart seit 2019 mehr als 83.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr. Kontinuierlich wurde und wird die umfangreiche Maschinentechnik der MuR-STAHLBAU GmbH modernisiert. Das beginnt bei der Umrüstung älterer Antriebsmotoren und geht bis zur Neuanschaffung von hocheffizienten Maschinen wie der Brennschneidmaschine oder der Schleif- und Entgratungsmaschine. Erst im April 2024 wurde in eine moderne Säge- und Strahlmaschine investiert, die bis zu 25 Prozent weniger Strom verbraucht.

Bei einem Rundgang über das Betriebsgelände gewannen Staatssekretär Dr. Steffen Eichner und alle Anwesenden einen Eindruck der innovativen Produktionsanlagen sowie des modernen Maschinenparks und tauschten sich über weitere nachhaltige, umweltschonende Innovationen aus, die die MuR-STAHLBAU GmbH geplant hat.

Bildunterschrift (v. l.): Frank Dörnbrack, (Geschäftsführer MuR), Staatssekretär Dr. Steffen Eichner (Umweltministerium), Mark Fisher (CTO SPITZKE SE), Mario Schirner (Technischer Leiter MuR), Michael Stief (Umweltministerium Sachsen-Anhalt), Matthias Wagner (Wirtschaftsministerium Sachsen-Anhalt).


Text: SPITZKE SE/MuR-STAHLBAU GmbH
Foto: SPITZKE SE