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Gesundheit-News: Patienten auf Achse - Gefährlicher Geiz beim Medizintourismus


veröffentlicht am 11. Juli 2023

Foto: Dr. med. Joachim Graf von Finckenstein
Starnberg, Juli 2023. Urlaub, Entspannung und Schönheits-OP – wie passen diese Dinge zusammen? Immer wieder entscheiden sich Menschen aus Deutschland dafür, einen Eingriff im Ausland durchführen zu lassen. 
Länder wie Tschechien, Rumänien oder sogar Thailand werben mit verlockenden Angeboten: Urlaub samt Brust-OP oder Faltenbehandlung zum Pauschalpreis, und das erheblich günstiger als ein entsprechender Eingriff in Deutschland. „Qualität hat ihren Preis, besonders im medizinischen Bereich. Behandlungen, die unverhältnismäßig wenig kosten, sollten bei jedem Interessenten Zweifel wecken“, rät Dr. med. Joachim Graf von Finckenstein, plastischer und ästhetischer Chirurg und Leiter der Praxisklinik in den Seearkaden Starnberg.

Besser Vorsicht als Nachsicht
Für einen gelungenen Urlaub wünschen sich die meisten Menschen gutes Wetter, eine schöne Unterkunft und eine abwechslungsreiche Freizeitgestaltung. Bei medizinischen Eingriffen stehen aber eine entsprechende Fachausbildung, Hygiene sowie die richtige Vor- und Nachsorge im Vordergrund. Beides zu kombinieren, bedeutet allerdings oftmals an mindestens einer Stelle Abstriche zu machen. Sobald es um die Operation geht, stoßen die Urlauber auf viele potenzielle Hindernisse: Eine Sprachbarriere erschwert zum einen die Kommunikation zwischen Patient und Arzt, sodass es zu Missverständnissen bezüglich der Vor- beziehungsweise Nachsorge kommen kann. 
Zum anderen ist es im Vorhinein nicht möglich zu prüfen, wie der Behandlungsort aussieht und ob dieser hygienisch und angemessen für solch einen Eingriff ist. Auch steht nicht fest, ob die berufliche Ausbildung des Arztes den deutschen Standards entspricht – es kann also durchaus sein, dass veraltete, weniger effektive Methoden zum Einsatz kommen. „Natürlich gibt es auch im Ausland hervorragende plastische Chirurgen. Aber diese bieten Eingriffe selbstverständlich nicht zu Billigpreisen an“, weiß Dr. von Finckenstein. 

Schwierigkeiten nach dem Eingriff
Zu den beliebtesten Eingriffen im Ausland gehören Brustvergrößerungen, Nasenkorrekturen und Haartransplantationen bei Männern. Zwar sparen Patienten oftmals viel Geld, kommt es jedoch zu Komplikationen, ändert sich dies schnell. „Ein fehlerhaftes Implantat, eine entzündete Narbe – es gibt viele Dinge, die bei so einem Eingriff im Ausland schiefgehen können. In solchen Ländern ist nicht nur der Arbeitslohn niedriger, sondern die Standards sind es ebenso. Ein weiteres Problem ist, dass die meisten Komplikationen erst auftreten, wenn die Patienten sich längst wieder zu Hause befinden. Eine Nachbehandlung von plastisch-chirurgischen Operationen im Ausland wird in Deutschland jedoch nicht von der Krankenkasse finanziert“, weiß Dr. von Finckenstein. 
Diese Kosten müssen Patienten dann selbst tragen. So wird der vermeintlich günstige Eingriff schnell teurer. „Um Probleme zu verhindern, sollten Interessenten immer professionelle Anbieter aufsuchen. Diese lassen sich anhand ihrer Facharztausbildung für Plastische Chirurgie erkennen. Auch spielt der persönliche Kontakt zwischen Arzt und Patient eine entscheidende Rolle. Vor jedem Eingriff sollten sie sich kennenlernen und über die Behandlung und mögliche Fragen reden. Nur so kann es zu einem Vertrauensverhältnis kommen. Mit einem Arzt im Ausland ist dies nicht möglich“, schließt Dr. von Finckenstein ab. 

Weitere Informationen unter www.finckenstein.de

Kurzprofil
Dr. med. Joachim Graf von Finckenstein eröffnete seine Praxis in den Seearkaden Starnberg im Oktober 1993. Neben seiner langen beruflichen Erfahrung, sowohl als klassischer Chirurg als auch als plastischer und ästhetischer Chirurg, erweiterte er sein Fachspektrum mit Auslandsaufenthalten in den USA, Frankreich und den Beneluxländern. Nachdem Dr. med. Joachim Graf von Finckenstein einige Zeit beim amerikanischen Erfinder des Bodylifts verbracht hatte, war er einer der ersten Chirurgen, der die Technik in Deutschland anwandte. Zusätzlich entwickelte er den Chestlift zur Straffung der männlichen Brust über die Achseln sowie den Necklift zur Entfernung eines Doppelkinns. Seinen Fokus setzt Dr. med. Joachim Graf von Finckenstein vor allem auf Brustoperationen sowie Bodycontouring. Er ist ordentliches Mitglied in einer Vielzahl von Gesellschaften der plastischen und ästhetischen Chirurgie und seit 2015 Nationalsekretär für Deutschland der International Society of Aesthetic Plastic Surgery (ISAPS). Zudem war er lange Zeit Präsident der Deutschen Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC). Dr. med. Joachim Graf von Finckenstein wurde außerdem jährlich als Top Mediziner in der Focus Ärzteliste (2013-2022) und in der Stern Ärzteliste (2022-2023) ausgezeichnet.



Text / Foto: Borgmeier Public Relation