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Promiklatsch

Promi-News: Promiklatsch ...

19. Juni 2021

Konstantin Wecker: Zu alt für Love-Songs

Der Liedermacher puscht auf seinem neuen Album die Anarchie

(cat). Auch an einem Konstantin Wecker geht das Alter nicht spurlos vorüber: Der Liedermacher singt auf dem neuen Album „Utopia“ zwar auch über Liebe, doch mit Love-Songs hat er nicht mehr viel am Hut. Ich bin mittlerweile 74 Jahre alt“, sagte der Münchner der Deutschen Presse-Agentur. „Da finde ich das einfach unangemessen, Liebeslieder zu schreiben, wie ich sie als 20- oder 30-Jähriger geschrieben habe.“ Vielmehr thematisiert der Songschreiber eine Welt, ohne Herrscher, ohne Gewalt und ohne Krieg. „Ich habe mich zuletzt intensiv mit diesem Thema beschäftigt. Indigene Kulturen und viele nomadische Völker haben diese Form herrschaftsfreien Zusammenlebens, die wir Utopie nennen, verwirklicht“, so Konstantin. Für den Schauspieler, der an das Gute im Menschen glaubt, sind diese Träume wichtig für das Seelenheil. Die Idee für das neue Album habe Wecker, ausgehend vom gleichnamigen Buch von Thomas Morus, „eigentlich immer schon in mir“ gehabt, erzählte er im „APA“-Interview. „Ich war ja immer ein bekennender Anarcho, und bin es heute mehr als jemals zuvor“, so der Sänger. 

Schließlich sei Anarchie ja genau das: „Die Idee und Utopie einer herrschaftsfreien Gesellschaft.“ Über seine Arbeit sagte der 74-Jährige: „Eigentlich kann ich über die Pandemie ganz froh sein. Mir sind in dem Jahr diese Gedichte passiert.“ Vor allem hätte ihn überrascht, wie stark sich die neuen Texte mit dem Alter auseinandersetzen. „Das Schöne an der Poesie ist ja, dass man sich an das eigentliche Selbst erinnert, unverdeckt von der Ratio“, so Konstantin der sich als „immer Suchender“ sieht. „Ich habe mich viel mit Spiritualität beschäftigt. Das Interessante ist, dass die Weisen zwar Lehrbücher schreiben, aber keine Gedichte. Sie leben es! Die Kunst hat eher eine Zwischenfunktion. Wenn du dann mal wirklich weise wärst, würdest du auch nichts mehr schreiben“, schmunzelte er. Der coronabedingte Kultur-Stillstand der vergangenen Monate „schmerzt unglaublich“, erklärte der Künstler traurig. „Die Frage ist nur: Können wir es wieder herstellen, und was müssen wir dafür tun?“ Manche Politiker scheinen es zu begrüßen, dass die oft sehr kritisch veranlagte Kultur weiterhin im Dämmerschlaf bleibe. „Es scheint ihnen recht zu sein, dass einige Stimmen nicht mehr da sind. Da müssen wir aufpassen!“, warnte Wecker. „Es ist schon ein Elend, wie es jungen Künstlern geht. Auch den Technikern, Veranstaltern und Club-Besitzern. Es ist furchtbar, was da grad passiert.“

Jessica Schwarz: Im Bubble-Glück

Für ihre Rolle wurde die Schauspielerin zum T-Rex

(cat). Jessica Schwarz brilliert derzeit in der Netflix-Serie „Biohackers“ als Professorin mit dunklem Geheimnis. Gegenüber „Glamour“ gab die gebürtige Erbacherin zu, dass ihr im echten Leben dieser Beruf unerreichbar scheint. Sie habe die ersten Schuljahre schlecht gesehen und bei der Banknachbarin abgeschrieben. „Als ich dann endlich eine Brille hatte, meinte mein Physiklehrer, wenn du jetzt so schlau bist, wie du mit Brille aussiehst, dann passt es ja endlich. Leider sah es dann doch nur so aus. Ich habe bei den Naturwissenschaften leider gar nichts gerissen“, erzählte Jessica. Um ihre Figur eindrucksvoller spielen zu können, suchte sich Schwarz ein bedrohliches Tier als Vorbild - einen mächtigen Dinosaurier. „Tatsächlich habe ich als Prof. Lorenz deshalb so eine seltsame Haltung! Ich arbeite auch viel mit den Augen, anpeilen und angreifen – wie ein T-Rex“, so die 44-Jährige in dem Interview. In „Biohackers“ geht es aber neben Genomen und Hacking auch um Liebe, Rache und Eifersucht. Liebe bedeutet für Schwarz alles. „Für die Liebe gehe ich auch sehr weit, da bin ich stoisch und kämpfe lange. Für die Liebe lasse ich nichts unversucht. 

Im Gegensatz dazu spielt sich Rache bei mir nur im Hinterkopf ab, aber in genau dem Moment verdampft sie dann auch schon wieder“, erklärte die Künstlerin. Privat hat die Mimin ihr großes Glück schon längst gefunden. In ihrer Wahlheimat Portugal eröffnete Jessica gemeinsam mit ihrem Freund Louis-Freytag Beckmann kürzlich ein Boutique-Hotel für „Glamping“-Fans. Schwarz lebt dort mit dem 32-Jährigen ziemlich anonym. „Wir sind Jessica und Louis, ein Paar aus Berlin, das sich entschieden hat, im Sommer 2020 nach Portugal zu ziehen, nachdem wir glücklicherweise diesen fantastischen Ort namens Rêves Étoilés gefunden haben.“ Alles habe im Juni 2020 begonnen, „als wir selbst einige wunderbare Tage als Gäste hier verbrachten und dann erfuhren, dass dieser kleine Schatz zum Verkauf stand“. Für „Westwing“ gab das verliebte Paar exklusive Einblicke in sein neues Zuhause. Es sei Schicksal gewesen, dass beide im letzten Jahr dort Urlaub gemacht hätten. „Wir lagen in einer der Bubbles, schauten in den Himmel und wussten: 'Das machen wir!' Wir mussten nicht mal eine Nacht drüber schlafen“, sagt die Schauspielerin gegenüber „Bunte“ am Handy. Die sogenannten Bubbles muss man sich wie eine XXL?Luftblase mit transparentem Blick plus Bett vorstellen, alle nach einem Motto designt. Toll: Die „Bird Nest Bubble“ etwa liegt unter einer Pinie und wurde mit einer Vogeltapete geschmückt, weil man morgens vom Gezwitscher geweckt wird.

Meryl Streep: Nie wieder „Method Acting“

Der Drehstart nach Corona-Pause war schwer

(cat). Schon seit dem Kino-Hit „Mamma Mia“ weiß man, dass Meryl Streep nicht nur eine begnadete Schauspielerin, sondern auch eine sehr gute Sängerin ist. Scheinbar gelangweilt während der Quarantäne, nahm die Powerfrau einen Corona-Song mit ihrer Schauspielkollegin Christine Baranski (67) auf. Mit der Persiflage auf ihren langweiligen Tagesablauf eroberten die beiden Damen die Herzen ihrer Fans. Die lange Auszeit habe allerdings dazu geführt, dass Streep Schwierigkeiten hatte, wieder am Set zu funktionieren. Der erste Drehtag der Sci-Fi-Komödie „Don't Look Up“, fiel der 71-Jährigen nach der einsamen Quarantäne-Phase besonders schwer. „Meine erste Szene bestand darin, als Präsidentin ein Stadion voll mit 20 000 Menschen zu betreten, mein großes Gesicht auf dem Großbildschirm vor mir, und ich bin total durchgedreht“, so Streep im Gespräch mit Talkmaster Stephen Colbert. „Ich war so schlecht. Ich konnte mich an nichts erinnern. Doch ganz Profi-like ließ sich die Mimin möglichst wenig anmerken. Der Netflix-Film handelt von zwei Astronauten, die auf einer Medientour die Menschheit vor einem auf die Erde zurasenden Asteroiden warnen sollen. 

Im Mittelpunkt steht eine „globalen Katastrophe“ und ein US-Präsidenten, der sich weigert, auf die Ratschläge der Wissenschaft zu hören. Der Cast ist jedenfalls überragend: Neben Meryl Streep stehen unter anderem Leonardo DiCaprio, Jennifer Lawrence, Cate Blanchett, Jonah Hill, Ariana Grande, Matthew Perry und Chris Evans vor der Kamera. Kürzlich sprach Streep anlässlich des 15-jährigen Jubiläums des Kino-Knallers „Der Teufel trägt Prada“ mit „Entertainment Weekly über ihre Erinnerungen, die grauenvoll waren. „Ich war so deprimiert“, sagte die Oscarpreisträgerin. Der Grund: Um ihre Figur glaubhaft verkörpern zu können, nutzte sie damals die Schauspielmethode „Method Acting“ und verhielt sich auch abseits der Kamera wie die gefürchtete Modejournalistin Miranda Priestly. Auf Dauer habe sich diese Verhaltensweise auf ihre Stimmung ausgewirkt. Für Co-Star Emily Blunt sei Streep jedoch stets „gesellig und verdammt lustig“ gewesen, meinte die 38-Jährige. „Es war in mancherlei Hinsicht bestimmt nicht so lustig für sie, sich komplett zu verändern.“ Und auch Meryl betonte, „Method Acting“ zum letzten Mal benutzt zu haben. Trotzdem habe sie sich damals mit ihrer Situation abgefunden: „Ich sagte mir: 'Gut, das ist der Preis, den du bezahlst, wenn du der Boss bist.'“
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