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Markus Maria Profitlich

Promi-News: Markus Maria Profitlich: Grenzerfahrung mit Corona und Teenager

BU: Die offizielle Webseite >>> https://www.profitlich.de/

5. Juni 2021

Mit der Pandemie verschlimmerte sich die Parkinson-Krankheit

(cat). Markus Maria Profitlich ist nicht mehr der Alte: Vor vier Jahren erhielt der Komiker die Diagnose Parkinson. Mit „Bunte“ sprach der 61-Jährige über sein Leben mit der gefürchteten Schüttellähmung. Ehefrau Ingrid Einfeldt sei in all dem seine größte Unterstützung, ein Gottesgeschenk, so der Entertainer. Doch das Familienleben leidet unter der Krankheit. „Unsere Ehe ist strapaziert. Durch meine Krankheit raube ich meiner Frau Lebenszeit, die sie anders nutzen könnte. Und meiner Tochter auch“, sagte der 61-Jährige. „Man hat eigentlich vor, seine Familie zu ernähren und für sie da zu sein, und sitzt dann stattdessen tatenlos rum, weil es aufgrund der Krankheit nicht anders geht.“ 

An guten Tagen leide er nicht so sehr, aber oft habe er schon im Liegen Schmerzen, erzählte Markus. „Dann schleppe ich mich durch den Tag und hoffe, dass die Tabletten schnell wirken.“ Parkinson ist nach wie vor unheilbar und es betrifft die ganze Familie. „Ich nehme jetzt schon 192 Tabletten die Woche. Corona wirkt sich auch auf meine Parkinson-Krankheit aus. Alles, was Stress bedeutet, ist nicht gut“, so Profitlich. Eigentlich wollte der Spaßvogel gemeinsam mit seiner Frau auf Jubiläumstournee gehen. Aufgrund von Corona fiel alles ins Wasser. „Das Programm ist eine Aneinanderreihung der letzten 30 Jahre und ich hatte mich eigentlich sehr auf diese Tour gefreut. Wenn alles gut läuft, sind für Mitte August die nächsten Auftritte geplant“, so der Bühnen-Star zu „Bunte“. 

Umso mehr freut sich der gebürtige Bonner darauf, „wenn es wieder los geht“. Markus sei kein Mensch für das Nichtstun. „Ich beschäftige mich viel mit mir selbst und der Familie. Ich fahre sehr viel Fahrrad, dabei kann ich gut abschalten“, berichtete Profitlich. Seit 23 Jahren ist Ehefrau Ingrid, ebenfalls Schauspielerin, an seiner Seite. Das Paar hat zwei Töchter, die 16-Jährige wohnt noch zuhause. „Sie ist mitten in der Pubertät. Ich sehe sie alle zwei Wochen aus ihrem Zimmer kommen, dann hört man sich ein paar blöde Kommentare an und dann ist wieder gut. Im Moment ist ihr großes Thema die Gender-Frage. Wenn ich von meinem Vater erzähle, der seine Frau liebevoll Weib genannt hat, gehen bei ihr die Schranken hoch“, erklärte der Zweifach-Daddy. „Wir hocken ja nun seit über einem Jahr aufeinander, meine Tochter hatte zwischendurch auch noch Corona. In der Zeit saßen wir drei Wochen im Haus. Noch nicht mal mit dem Hund durften wir spazieren gehen. Zum Glück haben uns Freunde und Nachbarn geholfen. Diese Erfahrung war grenzwertig.“ 
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