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Sachsen-Anhalt-News: Erben: Kramp-Karrenbauer arbeitet offensichtlich weiter an Zerschlagung des Bundeswehr-Sanitätsdienstes

Donnerstag, den 13. Mai 2021

CDU Sachsen-Anhalt muss desinteressiertes Zuschauen endlich aufgeben

Seit zwei Wochen macht sich insbesondere am Bundeswehrstandort Weißenfels massiv Unruhe breit. In Weißenfels befindet sich seit fast zwei Jahrzehnten der größte Standort des Sanitätsdienstes der Bundeswehr.

Anlass war, dass erste Informationen aus dem Bundesverteidigungsministerium über die geplante Veränderung der Strukturen der Bundeswehr öffentlich geworden waren. Im Zentrum steht dabei die Frage, ob der Sanitätsdienst als eigenständige Organisationseinheit erhalten bleibt. Zunächst hatte die Bundesverteidigungsministerin noch im Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestages beschwichtigt. Nun sind aus dem Verteidigungsministerium weitere Details durchgesickert (siehe Link: https://rb.gy/yixq9g). Demnach ist weiterhin die Zerschlagung des Sanitätsdienstes vorgesehen. Verkündet wird dies möglicherweise schon am Mittwoch nächster Woche.

Rüdiger Erben (Foto), Weißenfelser Abgeordneter und innenpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, hatte schon in der letzten Woche auf die spürbare Verunsicherung der vielen Soldatinnen und Soldaten sowie der zivilen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in seiner Heimatstadt hingewiesen und gefordert, dass das Vorhaben von Bundesministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) schnell wieder zu den Akten gelegt wird.

Umso mehr erzürnen Erben die jetzt veröffentlichten neuen Details, und er verlangt, dass Ministerpräsident Reiner Haseloff und die CDU Sachsen-Anhalt endlich ihr desinteressiertes Zuschauen aufgeben: „Es reicht eben nicht aus, bei Kasernenbesuchen, in Sonntagsreden und auf jetzt überall im Land stehenden Großplakaten große Versprechen an die Soldatinnen und Soldaten zu machen, aber sie in der Realität allein zu lassen. Wenn all die Treueschwüre der CDU-Politiker ernst gemeint sind, dann können sie diese Treue zu den Angehörigen des Sanitätsdienstes jetzt unter Beweis stellen und die Bundesverteidigungsministerin stoppen.“