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Weiterer Bereich des Wegenetzes im Herrenkrug nach Sanierung freigegeben

Mittwoch, den 25. November 2020

Bauarbeiten in Parkanlage teilweise beendet

Der Eigenbetrieb Stadtgarten und Friedhöfe Magdeburg (SFM) hat einen Teil des frisch sanierten Wegenetzes im Herrenkrugpark wieder zur Nutzung freigegeben. Damit können die wassergebundenen Verbindungswege südlich des Herrenkrughotels bis zur Bahntrasse wieder genutzt werden.
 
Nachdem im vergangenen Jahr bereits das Hauptwegesystem instand gesetzt und in bituminöser Bauweise befestigt wurde, werden im 2. Bauabschnitt die Nebenwege im Auftrag des SFM in ihrer ursprünglichen Form in wassergebundener Bauweise erneuert. Im nun freigegebenen Areal sind darüber hinaus die bestehenden Parkbänke aufgearbeitet und entlang der Wege wieder aufgestellt worden. Außerdem wurden die Abfallbehälter erneuert.
 
Die gesamte Baumaßnahme erstreckt sich von der nördlichen Grenze der denkmalgeschützten Parkanlage bis hin zur Bahnlinie im südlichen Bereich des Parks. Die Gesamtkosten für die Erneuerung der Wege im Herrenkrugpark betragen insgesamt rund 1,7 Mio. Euro. Diese werden durch Fördermittel der Bundesregierung und des Landes Sachsen-Anhalt im Rahmen der Beseitigung von Hochwasserschäden aus dem Jahr 2013 finanziert.
 
Begleitet wurden die Planungen und die Umsetzung des Wegebaus in der historischen Parkanlage durch die Denkmalschutzbehörde.
 
Hintergrund

Ähnlich wie im Stadtpark Rotehorn sind auch die Wege des Herrenkrugparks durch das Hochwasser 2013 stark in Mitleidenschaft gezogenen worden. Ziel der Wegesanierung war es, das umlaufende Wegenetz so zu rekonstruieren, dass sich eventuelle Schäden durch künftige Hochwasser möglichst in Grenzen halten.
 
Ein Abwägungsprozess zwischen ästhetischen, denkmalpflegerischen, wirtschaftlichen und naturschutzfachlichen Gesichtspunkten ergab, dass die Nebenwege des Herrenkrugparks als wassergebundene Wege saniert werden sollten. Diese Bauweise bietet vor allem Jogger*innen ein alternatives Wegenetz zum Freizeitsport. Für die Parkbesucher*innen ergibt sich der Vorteil, dass diese wählen können, ob sie lieber die bituminös befestigten oder die wassergebundenen Wege nutzen wollen.