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Sachsen-Anhalt-News: Juliane Kleemann: Befragung belegt: Antisemitismus ist Bedrohung für jüdisches Leben in Sachsen-Anhalt

Dienstag, den 28. April 2020

Der Bundesverband der Recherche- und Informationsstellen Antisemitismus (RIAS) hat eine Problembeschreibung zu Antisemitismus in Sachsen-Anhalt vorgelegt. 

Dazu erklärt die SPD-Landesvorsitzende Juliane Kleemann (Foto):

„Die Ergebnisse der Befragungen bestätigen, was wir auch aus der politischen Bildungsarbeit, aus polizeilichen Statistiken und leider auch aus vielfältigen Alltagserfahrungen wissen: Antisemitismus und Rassismus sind auch in Sachsen-Anhalt weit verbreitet und stellen für Jüdinnen und Juden in unserem Land immer wieder eine Bedrohung dar. Der Anschlag von Halle hat gezeigt, wieviel Hass und Gewaltbereitschaft durch antisemitische Vorstellungen mobilisiert werden können.

Antisemitismus ist der Kern rechtsextremistischer Weltanschauung. Gerade auch bei der AfD in Sachsen-Anhalt tritt er immer wieder zutage. Die SPD führt sowohl im Landtag als auch in den Kommunen offensiv die Auseinandersetzung mit dieser menschenverachtenden Ideologie.

Aktuell haben viele Verschwörungstheorien rund um das Corona-Virus einen antisemitischen Hintergrund. Dagegen helfen nur sachliche Aufklärung und der gesunde Menschenverstand.

Alle Demokratinnen und Demokraten sind aufgefordert, im Lebensalltag und in der Politik solidarisch an der Seite von Jüdinnen und Juden und von all denen zu stehen, die von Rassismus und Menschenfeindlichkeit betroffen sind. Jüdisches Leben ohne Angst muss in Deutschland möglich sein.“