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Effektiver Schutz des geistigen Eigentums bietet bestes wirtschaftliches Fundament für Kreativität

Samstag, den 25. April 2020

Kunst und Kultur kann es nicht gratis geben

Am morgigen Sonntag ist der Welttag des geistigen Eigentums. Vor 50 Jahren trat der Gründungsvertrag der World Intellectual Property (WPO) in Kraft. Hierzu erklären die stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Gitta Connemann, und Ansgar Heveling, Justiziar der CDU/CSU-Bundestagsfraktion:
 
Gitta Connemann (Foto): „Von Dank allein kann kein Kreativer leben. Künstler und
Kulturschaffende verdienen ein faires Einkommen für ihre Leistung. Dafür
brauchen sie einen effektiven Schutz ihres geistigen Eigentums. Somit ist
ein gutes Urheberrecht der beste Schutzschirm für Kreative. Deshalb ist die
effektive Umsetzung der europäischen Urheberrechtsrichtlinie in das deutsche
Recht besonders wichtig. Damit die Kreativen mit ihren Werken und Leistungen
gerade auch auf den digitalen Märkten fruchtbar wirtschaften können, müssen
wir jetzt schnell die Richtlinie umsetzen. In diesem Sinne müssen wir die
Verlegerbeteiligung und das Presseleistungsschutzrecht nicht nur zügig,
sondern vor allem auch effektiv regeln. Kunst und Kultur sind lebenswichtig.
In der Krise zeigt sich die Kraft der Kultur. Digitale Angebote wie
Konzerte, Lesungen, Galeriebesuche und Aufführungen helfen zu lachen, sich
anzulehnen und aus dem Alltag zu flüchten. Das alles kann es aber nicht
gratis geben.“

Ansgar Heveling: „Durch die Urheberrechtsrichtlinie haben wir jetzt endlich
eine gesamteuropäische rechtliche Grundlage dafür, dass Plattformen Lizenzen
für Inhalte abschließen müssen, die ihre Nutzerinnen und Nutzer
veröffentlichen. Durch diese Lizenzpflicht werden die Klickzahlen nicht nur
für Plattform und Werbetreibende wertvoll, sondern auch für diejenigen, ohne
deren Inhalte die Plattform und damit unsere Bildschirme leer blieben.“