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Sehkraft

Gesundheit-News: Alter mit Durchblick - Senioren und Pflegebedürftige, auf die Sehkraft achten

17. März 2020

Foto: Gutes Sehen ermöglicht gemeinsame Aktivitäten und hilft gegen Vereinsamung.

(djd). Mit dem Alter summieren sich die Zipperlein, und auch die Augen bleiben davon nicht verschont. So zeigte eine 2016 im Ärzteblatt veröffentlichte Studie an Seniorenheimbewohnern, dass gut jeder Fünfte eine Augenerkrankung mit Sehbeeinträchtigungen hatte. Bei vielen waren diese außerdem nicht optimal korrigiert.

Die Ergebnisse zeigen, wie wichtig es ist, bei Senioren auf die Sehkraft zu achten. Denn schlechtes Sehen schränkt die Selbstständigkeit ein, begünstigt Stürze und Verletzungen und wirkt negativ auf die geistige Fitness sowie das seelische Wohlbefinden.

Regelmäßig checken, gut korrigieren

Schon für rüstige Ältere kann eine Sehbehinderung eine starke Einschränkung sein. Sie können aber meist selbst gut für die Behandlung und geeignete Hilfsmittel sorgen. Bei pflegebedürftigen Menschen sieht das oft anders aus. So wird der Gang zum Facharzt oder Optiker zu beschwerlich oder einfach vergessen. Auch das Auswählen und Besorgen von optischen Korrektionsmitteln kann eine große Hürde darstellen. Dann ist das Umfeld gefragt - bei den rund 2,6 Millionen zu Hause gepflegten Menschen also die Angehörigen. Sie sollten regelmäßige Check-ups beim Augenarzt veranlassen und dafür sorgen, dass akuten Anzeichen von Erkrankungen sofort nachgegangen wird.

Für die Korrektur stärkerer Sehbeeinträchtigungen wird am besten ein spezialisierter Low-Vision-Optiker aufgesucht - unter www.schweizer-optik.de findet man passende Adressen. Reicht eine Brille nicht mehr aus, um zu lesen, zu rätseln oder zu puzzeln, haben diese Spezialisten auch eine große Auswahl an verschiedenen Lupen parat.

Besonders beliebt sind Leuchtlupen, die nicht nur vergrößern, sondern dank leistungsstarker LEDs für eine optimale Ausleuchtung des betrachteten Objektes sorgen - etwa die Modelle aus der Reihe Ergo-Lux von Schweizer Optik. Sie sind einfach zu handhaben und können bei stark eingeschränkter Mobilität ohne große Anprobe auch von Dritten gekauft werden. Lupen der Serie i-mobil benötigen nicht einmal mehr eine Batterie, sondern werden durch bloßes Ablegen auf ein Induktionspad geladen.

Gutes Sehen verbessert die Lebensqualität

Neben analogen werden auch digitale Lupen angeboten, die zusätzlich Funktionen wie verstellbare Vergrößerung, Kontrastverstärkung, Bildspeicherung und Leselinien bieten. Auf keinen Fall aber sollten Senioren sich einfach damit abfinden, dass "man im Alter halt nicht mehr gut gucken kann". Denn gutes Sehen ermöglicht Teilhabe und sinnvolle Beschäftigung, beugt Depressionen und Vereinsamung vor. Gerade bei Pflegebedürftigen, die oft schon in anderer Hinsicht stark eingeschränkt sind, kann das die Lebensqualität deutlich verbessern.

 

Text / Foto: djd/A. Schweizer/quadratmedia