header-placehodler
MAGDEBURGER-NEWS.DE


image header
image
Reizdarm

Gesundheit-News: Entspannter leben mit Reizdarm – Lebensstil anpassen

8. März 2020

Eine Kombination gezielter Maßnahmen kann die Volkskrankheit eindämmen

Foto: Um endlich wieder ohne Beschwerden den Alltag genießen zu können, sollten Betroffene ihren Lebensstil entsprechend anpassen.

(djd). Auf der Arbeit spielt der Bauch verrückt, rumort und brodelt, und man hofft bloß, dass nicht versehentlich ein Lüftchen entweicht. Beim Stadtbummel mit Freunden herrscht nur noch der panische Gedanke vor, wo das nächste Klo ist, weil wieder eine Durchfallattacke droht.

Solche Szenarien sind für 14 Millionen Menschen in Deutschland belastender Alltag. Denn etwa zwölf Prozent der Bevölkerung sind vom Reizdarmsyndrom (kurz: RDS) betroffen, insbesondere Frauen unter 50 Jahren.

Diagnosestellung ist schwierig

Die Auswirkungen sind bei den Betroffenen oft sehr unterschiedlich, reichen von Blähungen und Krämpfen bis zu Durchfall oder Verstopfungen. Dies macht die Diagnose auch für den Arzt schwierig. Erst, wenn er andere Gründe für die Beschwerden wie eine Nahrungsmittelunverträglichkeit oder weitere Magen-Darm-Erkrankungen ausgeschlossen hat, diagnostiziert er ein RDS. Als Hauptauslöser werden unter anderem chronischer Stress, eine veränderte Darmflora, unausgewogene Ernährungsweisen sowie genetische Vorbelastungen diskutiert. Dies erschwert eine zielgerichtete Therapie. In der Behandlung hat sich ein ganzheitlicher Ansatz bewährt. Hierbei verfolgt die Therapie eine Kombination verschiedener Maßnahmen. Das beginnt mit sorgfältiger ärztlicher Betreuung und einer symptomorientierten medikamentösen Behandlung, etwa mit dem pflanzlichen Arzneimittel Buscomint bei Reizdarm, gegen Bauchschmerzen, -krämpfe und Blähungen. Mehrere Studien haben ergeben, dass das darin enthaltene Pfefferminzöl eine wesentliche Besserung der Symptome bewirken sowie die Schmerzen lindern und unangenehme Blähungen mindern kann. Das Medikament gibt es in magensaftresistenten Weichkapseln und wirkt so auch erst dort, wo es gebraucht wird: im Darm.

Ernährung, Entspannung und Seelenpflege

Als Nächstes sollten dann allgemeine Maßnahmen ergriffen werden. Das sind etwa eine Ernährungsberatung, die vielen Betroffenen Linderung bringen kann, Stressabbau und Entspannung. Wer seine persönlichen Auslöser kennt, sollte versuchen, die Stressoren möglichst zu minimieren. Sie zu erkennen, wird etwa durch die App Cara Care erleichtert. Zudem erhalten Patienten dort Tipps für Achtsamkeitsübungen, Meditation, bauchbezogene Hypnose, progressive Muskelentspannung sowie Yoga und autogenes Training. Mehr dazu gibt's unter www.buscomint.de. Nicht selten entstehen durch die Erkrankung auch tief greifende seelische Belastungen und Ängste. Hier kann eine Psychotherapie zum besseren Umgang mit dem Leiden empfehlenswert sein.

 

Text / Foto: djd/Sanofi/Buscopan/Ralf Geithe/Getty