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BPOLI MD: 33-Jährige mit 2,3 Promille randaliert im ICE, beleidigt und leistet Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Halle (ots) - Montag, den 28. Oktober 2019

Am Samstag, den 26. Oktober 2019 erhielt die Bundespolizei über die Notfallleitstelle der Bahn die Mitteilung über eine randalierende Frau in einem Intercity-Express auf der Strecke von München nach Berlin. So soll die 33-Jährige Gegenstände durch den Zug geworfen und andere Mitreisende im ICE lautstark belästigt haben. Daraufhin schloss der Zugbegleiter die Frau von der Weiterfahrt aus. 

Am Hauptbahnhof Halle nahm eine Streife der Bundespolizei die 33-Jährige in Empfang. Sie war stark alkoholisiert und musste durch die Beamten auf den Weg zur Dienststelle gestützt werden. Plötzlich riss sie sich von den Bundespolizisten los und holte zum Faustschlag gegen die Streife aus. Dieser wurde durch die Beamten abgewehrt. Doch die 33-Jährige schlug weiter um sich und wurde daraufhin gefesselt. Auf der Dienststelle folgten weiterhin zahllose Beleidigungen. 

Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,3 Promille. Da die Täterin unter anderem derzeit keinen festen Wohnsitz hat, riefen die Beamten die zuständige Staatsanwaltschaft an und schlugen die Durchführung eines sogenannten beschleunigten Verfahrens vor. Dieses wurde jedoch abgelehnt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde die kenianische Staatsangehörige von einer Familienangehörigen von der Dienststelle abgeholt. Die 33-Jährige Kenianerin erhält Strafanzeigen wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung.