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Osteoporose Test 20.10.19 14.20

Gesundheit-News: Risiko für Knochenbrüche - machen Sie den Osteoporose-Risiko-Test der IOF!

20. Oktober 2019

Besteht bei Ihnen aufgrund von Osteoporose ein Risiko für Knochenbrüche? Finden Sie dies mit dem neuen Osteoporose-Risiko-Test der IOF heraus!

Genf (ots). Auch wenn Sie es nicht sehen oder spüren können, werden Ihre Knochen möglicherweise dünner und fragiler. Weltweit erleiden eine von drei Frauen und einer von fünf Männern ab 50 Jahren einen Knochenbruch aufgrund von Osteoporose. Dabei handelt es sich um eine versteckte Krankheit, bei welcher die Knochen so brüchig werden, dass sie schon nach einem kleinen Sturz oder bei einem Stoß oder Schlag brechen können.

Zum Weltosteoporosetag 2019 Osteoporose-Welttag hat die International Osteoporosis Foundation (IOF) den Osteoporose-Risiko-Test eingeführt. Dabei handelt es sich um einen schnell und einfach durchzuführenden Online-Fragebogen, der Sie auf mögliche Risikofaktoren für Osteoporose hinweist. Der Risiko-Test umfasst acht Schlüsselfragen und zeigt bekannte Risikofaktoren auf, die sich negativ auf die Knochengesundheit auswirken können.

Einem IOF-Bericht zufolge waren im Jahr 2017 in Deutschland schätzungsweise rund 4,2 Millionen Frauen und 1,1 Millionen Männer ab 50 Jahren von Osteoporose betroffen, wobei über 765.000 Fragilitätsfrakturen verzeichnet wurden. Bis 2030 soll diese Zahl um 18,5 % steigen. Thorsten Freikamp, Geschäftsführer des Bundesselbsthilfeverbandes für Osteoporose e.V. (BfO), fordert alle älteren Menschen auf, sich ihres Osteoporoserisikos bewusst zu sein:

"An Osteoporose können beide Geschlechter erkranken, Frauen sind jedoch häufiger betroffen als Männer. Insbesondere werden daher Frauen ab 60 Jahren aufgefordert, sich darüber zu informieren, ob bei ihnen Risikofaktoren für Osteoporose vorliegen. Sollten Risikofaktoren ermittelt werden, ist es wichtig, einen Arzt um eine Beurteilung der Knochengesundheit zu bitten. Dies ist der erste entscheidende Schritt, um Fragilitätsfrakturen zu verhindern."

Zu den wichtigsten Risikofaktoren für Osteoporose zählen das Alter (Senioren haben ein höheres Risiko), Knochenbrüche nach dem 50. Lebensjahr (Alarmstufe Rot hinsichtlich Osteoporose!), Untergewicht, Größenverlust, Hüftfrakturen oder Osteoporose bei den Eltern, bestimmte Störungen oder die Einnahme bestimmter Medikamente, die im Zusammenhang mit Knochenschwund stehen, Rauchen und übermäßiger Alkoholkonsum.

Professor Cyrus Cooper, Präsident der IOF, warnt: "Die Osteoporose kommt auf leisen Sohlen. Sie dürfen dennoch nicht falsch reagieren, denn sie ist gefährlich. Durch Osteoporose verursachte Knochenbrüche können zu einer langfristigen Behinderung, einer verminderten Lebensqualität und einem Verlust der Selbstständigkeit führen. Daher ist es äußerst wichtig, dass Risikopersonen rechtzeitig getestet und behandelt werden. Wir müssen alle daran denken, dass gesunde Knochen dafür sorgen, dass wir aufrecht stehen können und unser Körper stark bleibt, sodass wir aktiv altern und weiter selbstständig leben können."

Osteoporose-Risiko-Test der IOF: http://riskcheck.iofbonehealth.org

Weitere Informationen zu Osteoporose:

Bundesselbsthilfeverband für Osteoporose (BfO) e.V.

https://www.osteoporose-deutschland.de/ 

Informationen zum Weltosteoporosetag Osteoporose-Welttag (WOD):

Der alljährlich am 20. Oktober stattfindende WOD dient der gemeinsamen Durchführung von weltweiten Aktionen im Bereich Osteoporose- und Frakturprävention. Besuchen Sie www.worldosteoporosisday.org

Über die IOF:

Die International Osteoporosis Foundation ist die weltweit größte Nichtregierungsorganisation für Knochengesundheit und Osteoporoseprävention. www.iofbonehealth.org

 

 

Text / Abbildung:"obs/The International Osteoporosis Foundation (IOF)/IOF", übermittelt durch news aktuell