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Sachsen-Anhalt-News: Durchschnittlicher Kaufwert für landwirtschaftliche Grundstücke im Jahr 2018 betrug 18 217 EUR je Hektar

Mittwoch, den 31. Juli 2019


Im Jahr 2018 wechselten bei 3 190 Kauffällen landwirtschaftliche Grundstücke ihren Besitzer. Hierbei handelte es sich ausschließlich um reine Flächenverkäufe (ohne Gebäude und ohne Inventar). Es wurde eine Fläche der landwirtschaftlichen Nutzung (FdlN) von 11 789 ha veräußert. Die dabei realisierte Kaufsumme betrug 214,8 Mill. EUR. Dies ergab einen Durchschnittspreis für landwirtschaftliche Grundstücke von 18 217 EUR je ha.

Die Anzahl der Verkäufe verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um 6,7 % (-228), die veräußerte Fläche (FdlN) jedoch erhöhte sich um 3,2 % (+363 ha). Mit einem durchschnittlich erzielten Kaufwert von 18 217 EUR je ha wurde der Vorjahreswert (17 903 EUR je ha) um 314 EUR je ha überschritten. Im Vergleich zum Jahr 2008 (6 456 EUR je ha) hat sich der Kaufwert fast verdreifacht (+182,2 %).

Der größte Teil der Verkäufe (45,4 %) betraf Flächen, die bis zu 1 ha groß waren. Nur bei 2,3 % waren die Flächen größer als 20 ha. Die durchschnittliche Größe der verkauften landwirtschaftlichen Grundstücke betrug 3,7 ha.

Den höchsten Durchschnittspreis für landwirtschaftliche Grundstücke gab es mit 27 133 EUR je ha im Salzlandkreis und den niedrigsten mit 8 515 EUR je ha in Dessau-Roßlau. Die meisten Kauffälle (431) wurden wie bereits im Vorjahr (471) im Landkreis Mansfeld-Südharz abgeschlossen. 

Die ermittelten Kaufwerte werden im Wesentlichen durch die natürliche Ertragsfähigkeit des Bodens aufgrund der natürlichen Ertragsbedingungen beeinflusst, wobei die Bodenqualität nicht das alleinige Kriterium der Preisbildung ist.

Symbolfoto/Privat