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Ministerpräsident Haseloff würdigt Arbeit des Landespräventionsrates Sachsen-Anhalt

haseloff

Donnerstag, den 11. Juli 2019


„Der Landespräventionsrat Sachsen-Anhalt hat der Präventionsarbeit wichtige Impulse gegeben. Der Schutz vor Kriminalität kommt der gesamten Gesellschaft zugute. Unter Straftaten leiden nicht nur die unmittelbaren Opfer. Auch ihr Umfeld ist betroffen. Straftaten schaden dem Gemeinwohl und dem gesellschaftlichen Zusammenhalt. Kriminalität ist ein alle Gesellschaftsschichten in unterschiedlicher Weise betreffendes Phänomen. Deshalb geht Kriminalprävention uns alle an.“ Das sagte Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff (Foto) heute in Magdeburg. Dort hielt er die Festrede aus Anlass des 20jährigen Bestehens des Landespräventionsrates Sachsen-Anhalt.

Haseloff hob hervor: „Kriminalprävention umfasst nicht nur Strategien und Maßnahmen zur Verhinderung und Verminderung von Kriminalität. Kriminalprävention bedeutet auch, Normen anzuerkennen, sich für Werte einzusetzen, Ausgrenzung zu vermeiden und Integration zu fördern. Sie folgt dem Grundsatz vorbeugen statt reparieren.“

Ausdrücklich dankte der Ministerpräsident den Mitgliedern des Landespräventionsrates für ihre Arbeit. „Ihr Engagement ist ein wichtiger Beitrag für eine offene Gesellschaft. Sie repräsentieren, was unsere Demokratie braucht: Aufmerksames Hinsehen, engagiertes Mittun und intervenieren.“

 
Hintergrund

Auf Beschluss der Landesregierung vom 22. Juni 1999 wurde der Landespräventionsrat Sachsen-Anhalt eingerichtet. Das Gremium verfolgt die Zielstellung, die gesamtgesellschaftliche Kriminalprävention im Land und in den Kommunen zu fördern und weiterzuentwickeln. Im Vordergrund steht dabei, Bemühungen staatlicher, gesellschaftlicher und privater Organisationen und Einrichtungen, die in diesem Bereich aktiv sind, personell, institutionell und materiell miteinander zu vernetzen.