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POESIE AUS MAGDEBURG ZUM ABEND

nature wolken
Wolkenlesen

Ich liege im Gras,
betrachte den Himmel,
schließe meine Augen für einen Moment.
Lasse Gedanken kreisen.

Federwolken türmen sich,
verändern ihr Aussehen.
Ein Gesicht! Wie schön es ist!
Da verzieht es die Mine, wird grimmig.
Ein Wolkenfetzen bleibt übrig.

Neue Gesichter entstehen,
lächeln, ziehen Grimassen, lösen sich auf.
Wolken bilden sich neu, verformen sich,
ziehen gelangweilt weiter.
Dazwischen blauer Himmel.

Frau Holles Betten,
Federn tanzen einen Reigen,
schweben in alle Richtungen.
Ein Hund, ein Drachen, Gespenster..,
Streublumen, immer neue Formen.
Gardinenfenster, Fenstergardinen…,
grenzenlose Phantasie.

Sonnenstrahlen
blinzeln Wolkenbändern zu.
Wolkenlesen ermüdet,
zufrieden schlaf ich ein.

………………….
Sommer 2015 - Margit Seebach