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SAN Heute

Haseloff und Webel: B 81-Anschlussstelle für Industrie- und Gewerbegebiet Osterweddingen ist genehmigt

Freitag, den 14. Juni 2019


Die Planungen für den Bau einer neuen Anbindung des Industrie- und Gewerbegebiets (IG) Osterweddingen (Landkreis Börde) an die Bundesstraße B 81 können schon bald aufgenommen werden. „Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur ist unserem Vorschlag gefolgt und hat seine Genehmigung erteilt, hier eine zusätzliche Anschlussstelle zu schaffen. Dafür sind wir dem Bund sehr dankbar“, betonte Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff. Der Ministerpräsident hatte sich gemeinsam mit Verkehrsminister Thomas Webel gegenüber dem Bund immer wieder für eine Anbindung des Gewerbegebietes an die Bundesstraße stark gemacht. Haseloff war zudem von Unternehmern vor Ort auf die Notwendigkeit einer besseren Verkehrsanbindung angesprochen worden.

„Die Erlaubnis ist an Bedingungen geknüpft, die insbesondere die Leistungsfähigkeit und Verkehrssicherheit der künftigen Anschlussstelle betreffen. Das sind aber lösbare Aufgaben“, so Webel.

Über die neue Verkehrsanbindung soll das IG Osterweddingen künftig besser erschlossen. Dazu ist Anfang des Jahres ein Gutachten erstellt worden, das die Notwendigkeit und Möglichkeiten einer zusätzlichen Anbindung an die B 81 aufgezeigt hat. Gegenstand der Prüfung waren zwei Varianten. Neben dem Bau einer neuen Anschlussstelle wurde auch der vierstreifige Ausbau der bestehenden Kreisstraße K 1224 in Betracht gezogen. Das Ziel der besseren verkehrlichen Erschließung des IG kann, so das Gutachten, mit beiden Lösungen, bei etwa gleich hohen Investitionskosten (rd. 7,5 Mio. EUR), erreicht werden. Aufgrund der größeren verkehrlichen Vorteile und Zuverlässigkeit wurde jedoch dem Bau einer neuen Anschlussstelle der Vorzug gegeben, die zwischen der A 14-Anschlussstelle Sudenburg und der B 81-Anschlussstelle Langenweddingen gebaut werden soll.

Das Gewerbegebiet Osterweddingen gehört zu den fünf größten in Sachsen-Anhalt. Rund 30 Unternehmen haben sich hier angesiedelt, von der Nahrungsmittelindustrie über den Maschinenbau und die Glasverarbeitung bis zur Logistikbranche.