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Portr  t Schostak

Auftakt der öffentlichen Vortragsreihe 2019 der Urologen der Uniklinik Magdeburg am 29. Januar

Sonntag, den 27. Januar 2019


Urologische Erkrankungen im Fokus


Mit dem Thema „Nierenkrebs - Diagnose und Therapie“ startet die Universitätsklink für Urologie und Kinderurologie am Dienstag, 29. Januar 2019, ihre diesjährige monatliche Vortragsreihe zu Gesundheitsthemen für Patienten und die interessierte Öffentlichkeit. Die Auftaktveranstaltung findet um 17.00 Uhr im Theoretischen-Hörsaal (Haus 28, rechter Eingang) auf dem Campus des Uniklinikums Magdeburg, Leipziger Straße 44, statt. Der Eintritt ist frei. Nach dem Vortrag von Klinikdirektor Prof. Dr. Martin Schostak besteht die Möglichkeit zur Diskussion.

In der Bevölkerung ist das Nierenzellkarzinom nicht so bekannt wie Prostata- oder Brustkrebs. Dabei ist dieser Tumor gar nicht so selten. Die Erkrankung betrifft häufiger Männer als Frauen und tritt überwiegend zwischen dem fünften und sechsten Lebensjahrzehnt auf.

In den allermeisten Fällen wird die Erkrankung nur durch Zufall entdeckt wird, zum Beispiel im Rahmen einer Ultraschalluntersuchung oder auch Computertomographie. Frühsymptome sind bei Nierenkrebs selten. Prof. Schostak: „Wird das Nierenzellkarzinom früh entdeckt und ist der Tumor auf die Niere begrenzt, sind die Heilungsaussichten durch eine operative Entfernung der Niere sehr gut.“ In spezialisierten Zentren, wie im Universitätsklinikum Magdeburg, können solche Eingriffe laparoskopisch, also mit kleinen chirurgischen Schnitten durchgeführt werden. Der Einsatz des Da Vinci-Operationsroboters erleichtert dabei sehr deutlich die Operation. Falls ein operativer Eingriff jedoch nicht möglich ist, können fokussierte Therapien zum Einsatz kommen.



Prof. Schostak wird in seinem Vortrag ausführlich auf mögliche Risikofaktoren eingehen und beschreiben, wie heutzutage die Diagnose möglichst präzise gestellt werden kann. Er stellt im Anschluss die heute üblichen Therapien vor. Dabei geht er besonders auf die organschonenden Operationsverfahren ein.


Foto: Klinikdirektor Prof. Dr. Martin Schostak (Foto: privat)