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Promi-News - Daniel Brühl: Dabei sein ist alles

Daniel Brühl mit Schauspielkollegin Bernadette Heerwagen. Foto: highgloss.de

12. Januar 2019

Der Schauspieler zählte zu den Verlierern bei den „Golden Globes“

(cat). Gratulation - Daniel Brühl konnte sich mit seiner Hauptrolle als Seelenarzt im späten 19. Jahrhundert in der US-Fernsehserie „The Alienist - Die Einkreisung“ für die diesjährigen „Golden Globes“ nominieren. Bereits mit „Goodbye Lenin“ trat der Deutsch-Spanier gegen eine starke Konkurrenz an. „Damals war ich 20 Jahre alt oder so. Ich war aufgeregt, wie ein Karnickel, als ich neben Weltstars wie Nicole Kidman stand“, so der 40-Jährige zur „Gala“. Wieder hier sein zu dürfen sei ein gutes Gefühl und eine „großartige Wertschätzung und Ehrung“. Auch wenn er leer ausgehe – die Nominierung sei ein „wahnsinniger Erfolg“, so Brühl. Als hätte Daniel es geahnt: Der ehemalige „Verbotene Liebe“-Mime musste den Preis für den besten Darsteller tatsächlich einem anderen überlassen: Dem US-Schauspieler Darren Criss mit „The Assassination of Gianni Versace: American Crime Story“. 

Auch bei dem deutschen Regisseur Florian Henckel von Donnersmarck blieben die Jubelrufe aus: Sein Film „Werk ohne Autor“, der als bester fremdsprachiger Film nominiert war, verlor gegen „Roma“ des mexikanischen Regisseurs Alfonso Cuarón. Es schien, als hätten vor allem erfahrene Schauspieler bei den Globes die Nase vorn. So etwa Michael Douglas, der als bester Seriendarsteller in einer Komödie prämiert wurde, Patricia Clarkson als beste Nebendarstellerin in einer Miniserie oder Jeff Bridges. Letzterer durfte sich über den Preis für sein Lebenswerk freuen und erhielt stehende Ovationen. Lady Gaga war zwar über eine Auszeichnung für ihren Song „Shallow“ happy, doch den Preis für die beste Schauspielerin, für den sie mit ihrem Film „A Star Is Born“ nominiert war, schnappte sich Glenn Close. Die 71-jährige Film-Diva, die mit „Die Frau des Nobelpreisträgers“ überraschend siegte, freute sich wie ein kleines Kind darüber. Der absolute Abräumer des Abends war jedoch „Bohemian Rhapsody“ – der Film über „Queen“-Frontmann Freddie Mercury erhielt „Bestes Filmdrama“ und Hauptdarsteller Rami Malek wurde zum besten Darsteller in einem Filmdrama.