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DGB / Körzell: Wollen gerechte Strukturentwicklung für die Beschäftigten

26. Juni 2018

Anlässlich der heutigen Auftaktsitzung der „Kommission Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ sagte Stefan Körzell (Foto), DGB-Vorstandsmitglied, heute am Dienstag in Berlin:


„Die Strukturwandelkommission steht vor komplexen Herausforderungen. Sie muss belastbare Vorschläge vorlegen, die ambitionierten Klimaschutz mit guter Arbeit und wirtschaftlichem Wohlstand zusammenbringen. Nur dann wird ihre Arbeit erfolgreich sein. Die Gewerkschaften wollen eine gerechte Strukturentwicklung für die Beschäftigten in den Regionen. Schlichte Ausstiegsdebatten bringen uns nicht weiter. 

Der Wandel in der Energiewirtschaft macht auch neue Debatten über den Einstieg in nachhaltige Technologien und Infrastrukturen notwendig. Es geht darum, gesicherte Leistung, Speicher, Netze und erneuerbare Energien im großen Umfang aufzubauen. Dafür ist ein verlässlicher Investitionsrahmen unerlässlich. Gleichzeitig dürfen die Strompreise nicht aus dem Ruder laufen und die Versorgungssicherheit darf nicht gefährdet werden. 

Strukturpolitisch geht es um die Frage, wie durch öffentliche und private Investitionen neue Perspektiven für Beschäftigte und Regionen zu schaffen sind. Dabei gilt es regionale Ansätze und vorhandene energiewirtschaftliche Kompetenzen zu nutzen und zu fördern - insbesondere industrielle Perspektiven bieten neue Chancen. Gute Infrastruktur, bedarfsgerechte Qualifizierung und ein handlungsfähiger Staat sind wichtige Voraussetzungen, um Regionen und Beschäftigte in diesem Wandel zu begleiten und Innovationen zu fördern. Die Kommission muss am Ende konkrete und finanziell tragbare Vorschläge machen.“