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Gesundheits News: Ursachen für Nervenschmerzen in den Füßen - und was man dagegen tun kann

03. August 2018

Foto: 
Wer seinen Blutzucker gut einstellt (im Bild: Blutzuckermessung), unternimmt damit auch etwas gegen Nervenschäden - in der Fachsprache Neuropathie genannt. / ©
 
djd/Wörwag/Colourbox

Bescheid wissen über die Neuropathie

(djd). Kribbelnde und brennende Füße sind wichtige Hinweise auf eine sogenannte Neuropathie, eine Schädigung der Nerven, für die mehr als 200 verschiedene Ursachen bekannt sind. Diabetes mellitus und übermäßiger Alkoholkonsum stehen dabei an erster Stelle, aber auch ein Mangel an B-Vitaminen kann Neuropathien verursachen. Etwa jeder dritte Diabetiker entwickelt Schätzungen zufolge eine diabetische Neuropathie. Zum einen ist der erhöhte Blutzucker ein zentraler Grund. Zum anderen verlieren viele Patienten aber auch Vitamin B1 über die Nieren und sind daher häufig von einem nervenschädigenden Mangel betroffen.

Schmerzen durch Ausgleich des Vitamin B1-Defizits lindern

Der Ausgleich eines Vitamin B1-Defizits trägt daher mit dazu bei, Nervenschäden und damit verbundenen Beschwerden entgegenzuwirken. Dafür eignet sich eine Vorstufe des Vitamin B1, das Benfotiamin, das etwa in milgamma protekt enthalten ist (rezeptfrei in der Apotheke). Benfotiamin kann vom Körper bis zu fünfmal besser aufgenommen werden als herkömmliches Vitamin B1. So kann es einen Mangel beheben und auch typische Beschwerden der diabetischen Neuropathie wie Kribbeln, Brennen oder Taubheit merklich ausbremsen. Diabetologen empfehlen außerdem, den Blutzucker gut einzustellen, eine gesunde Mischkost auf den Speiseplan zu setzen und Alkohol zu meiden.

Früh gegen Symptome vorgehen

Typisch für eine Neuropathie: Sie beginnt meist an den längsten und dadurch besonders empfindlichen Nervenfasern, die in die Füße und Fingerspitzen reichen. Daher tritt die Erkrankung meist zuerst an beiden Füßen oder Händen auf. Neuropathie-Beschwerden verstärken sich in der Regel, wenn der Mensch zur Ruhe kommt. Die Nervenschädigungen entwickeln sich in vielen Fällen stetig weiter, wenn man nichts dagegen unternimmt. Die Schmerzen werden also stärker, während gleichzeitig die Sensibilität nachlässt. Dadurch steigt auch das Risiko für das gefürchtete diabetische Fußsyndrom, das häufig zu Amputationen führt. Auch die vegetativen Nerven, die die inneren Organe steuern, können von einer Neuropathie betroffen sein. Also gilt es, so früh wie möglich alle nervenschädigenden Faktoren auszuschalten.